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Tag gegen antimuslimischen Rassismus


Am 15. März ist der Tag gegen antimuslimischen Rassismus. Mit diesem Beitrag machen wir sichtbar, was die Zahlen schon lange belegen: Muslimisch gelesene Menschen sind in Deutschland überdurchschnittlich häufig von Ausgrenzung, Benachteiligung und Gewalt betroffen – im Alltag, in Bildung, bei Behörden und auf dem Arbeitsmarkt.

Laut einer neuen Auswertung des Sozio-ökonomischen Panels (SOEP) im Auftrag der Antidiskriminierungsstelle des Bundes hat gut jede achte erwachsene Person in Deutschland in den letzten zwölf Monaten Diskriminierung erlebt – hochgerechnet rund neun Millionen Menschen. Besonders betroffen sind Menschen mit Migrationsgeschichte und Muslim*innen: 28,6 Prozent der befragten Muslim*innen berichten von Diskriminierungserfahrungen, bei muslimischen Frauen mit Kopftuch sind es sogar mehr als 38 Prozent.

Als GIZ gGmbH unterstützen wir Menschen, die antimuslimischen Rassismus erleben: durch Beratung, Empowerment-Angebote und Begleitung im Beschwerde- und Meldeverfahren. Wir arbeiten mit Partner*innen zusammen, um Diskriminierung systematisch zu erfassen und unsere Erfahrungen in politische Prozesse einzubringen – damit Schutzlücken geschlossen und Betroffene besser abgesichert werden.

Der Tag gegen antimuslimischen Rassismus erinnert daran, dass es nicht um Einzelfälle geht, sondern um strukturelle Muster. Wir setzen uns dafür ein, dass antimuslimischer Rassismus als solcher benannt, ernst genommen und wirksam bekämpft wird – in Gesetzen, in Institutionen und im Alltag.

Wenn du selbst Diskriminierung im Zusammenhang erlebt hast, kannst du dich an unsere Beratungsstelle wenden. Gemeinsam schauen wir, welche Schritte möglich sind und wie wir dich unterstützen können.


Inna Gissa

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