Erfolgreiche Exkursion zum Familienzentrum CEFI
Am 15.04.2026 organisierte das Projekt „Perspektiven schaffen" eine Exkursion zum Familienzentrum CEFI. Die Teilnehmerinnen des SpOri-Kurses 6 nahmen dort am Frauenfrühstück teil und konnten ein offenes, unterstützendes Angebot für Frauen kennenlernen.
Das Frauenfrühstück bringt Frauen mit unterschiedlichen Herkunftssprachen zusammen. In gemütlicher Atmosphäre wird gemeinsam gefrühstückt, sich ausgetauscht, voneinander gelernt und gegenseitig gestärkt.
Für die Teilnehmerinnen war die Exkursion eine wertvolle Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen, Freundschaften aufzubauen und hilfreiche Informationen aus erster Hand zu erhalten. Die Veranstaltungen des Familienzentrums bieten Entlastung im Familienalltag und fördern die aktive Beteiligung am gesellschaftlichen Leben.
Die Exkursion war ein großer Erfolg. Das Projekt „Perspektiven schaffen" plant auch in Zukunft regelmäßig solche Aktivitäten, um Austausch, Vernetzung und Teilhabe weiter zu stärken.
Austauschabend
Zwei Tage zuvor, am Montag, dem 13.04.2026, fand die letzte Austauschrunde des AMIF-Projekts statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen fachlicher Input sowie ein offener Austausch zu konkreten Unterstützungsangeboten für Neuzugewanderte.
Frau Mavjuda Akramova-Ochs gab einen Überblick über die Zielsetzung des Projekts Work for Refugees und erläuterte, wie das Projekt mit seinem Work-First-Ansatz die Integration in Arbeit und Qualifizierung für Erwerbstätigkeit unterstützt. Der Vermittlungsansatz ist kompetenzbasiert, bedarfsorientiert und stützt sich auf den Peer-Ansatz. Zu den Angeboten gehören eine kostenfreie Arbeitsvermittlung, eine kostenfreie Beratung und Verweisberatung zu Qualifizierungswegen sowie eine aktive Betreuung und Begleitung bei der beruflichen Orientierung und Planung bis hin zur erfolgreichen Aufnahme einer Erwerbstätigkeit.
Ebenfalls erläutert wurden die Zielsetzungen des GUD-Projekts, das Neuzugewanderten praktische Unterstützung bei der Orientierung auf dem Berliner Wohnungsmarkt bietet und gleichzeitig Mieter*innen bei Fragen rund um Mietvertrag, Mietrecht und Nebenkostenabrechnung begleitet.
Herr Said Tezen stellte die Arbeit der Integrationslots*innen vor. Diese bieten kostenlose Begleitungen und Sprachmittlung bei Ämtern und Behörden an und arbeiten zunehmend eng mit Flüchtlingseinrichtungen im Bezirk zusammen. Das Angebot richtet sich sowohl an öffentliche Einrichtungen, Schulen, Kitas und das Jobcenter als auch an Einzelpersonen.
Am 12. Mai, 16:30 bis 18 Uhr findet der nächste Austauschabend in heimaten (Rauchstraße 29/30) statt. Interessierte sind herzlich eingeladen.
Mavjuda Akramova Ochs