Die bundesweiten Aktionswochen gegen antimuslimischen Rassismus finden vom 17. Juni bis zum 1. Juli 2026 statt. Die Allianz gegen Hass organisiert die Aktionswochen im Jahr 2026 unter dem Motto „Muslime: Ein Teil von Dir“, um die Vielfalt des muslimischen Lebens sichtbar zu machen und sich gegen Ausgrenzung und Diskriminierung einzusetzen. Die Aktionswochen enden am 1. Juli, dem Tag gegen antimuslimischen Rassismus. An diesem Tag wurde im Jahr 2009 die 32-jährige ägyptische Pharmazeutin Marwa El-Sherbini in einem Dresdner Gerichtssaal von einem Neonazi ermordet. Marwa war an diesem Tag im Gericht, weil sie den Täter, der sie und ihr Kind ein Jahr zuvor rassistisch beleidigt hatte, angeklagt hatte. Marwa verlor ihr Leben aufgrund von antimuslimischem Rassismus –– doch leider war dieser furchtbare Mord nicht das Ende der Muslimfeindlichkeit in Deutschland.
Die Aktionswochen gegen antimuslimischen Rassismus und der 1. Juli der Tag gegen antimuslimischen Rassismus
Sommerfest in der GU Pichelswerderstraße
Am 11.06.2026 fand in der GU Pichelswerderstraße in Spandau ein Sommerfest für die Bewohnenden statt. Die Veranstaltung brachte geflüchtete Menschen aus verschiedenen Ländern zusammen, insbesondere Menschen aus Iran, Afghanistan, Türkei etc. und bot Raum für Begegnung, Austausch und Information. Das Interesse der Teilnehmenden war groß. Viele nutzten die Gelegenheit, sich über berufliche Möglichkeiten, Unterstützungs- angebote und Perspektiven für ihren weiteren Weg in Deutschland zu informieren.
Das Sommerfest war ein wichtiger Impuls, um Integration, Teilhabe und individuelle Zukunftsperspektiven nachhaltig zu stärken.
Teilnahme von „Work for Refugees" an der Kitamesse „Alles rund um Kita, Familie und Beruf an einem Ort"
Am 10. Juni 2026 nahm das Projekt Work for Refugees an der Kitamesse „Kita, Familie und Beruf“ vom Jobcenter Spandau- Berlin mit einem Beratungsstand teil.
Die Jobmesse richtete sich gezielt an zugewanderte Menschen und bündelte Angebote rund um die Themen Sicherstellung der Kinderbetreuung und Unterstützung bei der Arbeitsmarktintegration.
Im Mittelpunkt der Gespräche am Beratungsstand von Work for Refugees standen die individuelle berufliche Orientierung, die Klärung von Fragen zum Arbeitsmarktzugang sowie die Vermittlung konkreter Perspektiven für den Berliner Arbeitsmarkt.
Das Team von Work for Refugees bedankt sich beim Jobcenter Spandau für die gelungene Organisation der Veranstaltung und die Möglichkeit, Teil dieser wichtigen Initiative zur Förderung von Beschäftigung, Teilhabe und Integration zu sein.
Work for Refugees bei der Aktionsmeile „5. Staffellauf in die Arbeitswelt“
Am 10. Juni 2026 nahm das Projekt Work for Refugees an der Jobmesse „Aktionsmeile – 5. Staffellauf in die Arbeitswelt“ des Jobcenters Berlin Steglitz-Zehlendorf teil.
Mit einem eigenen Beratungsstand präsentierte das Team die vielfältigen Unterstützungsangebote des Projekts. Zahlreiche Besucher*innen und Besucher nutzten die Gelegenheit, sich über Möglichkeiten der Arbeitsmarktintegration, Qualifizierung sowie über individuelle Beratungsangebote zu informieren.
Das Team von Work for Refugees bedankt sich beim Jobcenter Berlin Steglitz-Zehlendorf für die gelungene Organisation der Veranstaltung und die Möglichkeit, Teil dieser wichtigen Initiative zur Förderung von Beschäftigung, Teilhabe und Integration zu sein.
„Kultur- und Sprachvermittlung im Museum“ – E-Broschüre zum Projekt MiMuM erschienen
Austauschtreffen der Integrationslots*innen mit den Stadtteilmüttern
Im Rathaus Spandau fand heute ein Austauschtreffen der Integrationslots*innen mit den Stadtteilmüttern zum Thema „Unterstützung von Eltern im Kontext Schule und bei Mobbing-Situationen“ statt. Gemeinsam wurden Handlungsmöglichkeiten besprochen, um Eltern von Schulkindern bei schulischen Herausforderungen und Konfliktsituationen kompetent zu begleiten. Ziel des Treffens war es, den Stadtteilmüttern und Integrationslots*innen mehr Sicherheit für ihre Beratungs- und Begleitungsarbeit zu vermitteln sowie wichtige Ansprechpersonen und Unterstützungsangebote im Bereich Schule bekannt zu machen. Der Austausch bot zudem Raum für Fragen, Erfahrungen aus der Praxis und die Vernetzung der Beteiligten.
Yvonne Beifuss