Sie arbeiten gerne mit Kindern und interessieren sich für eine pädagogische Ausbildung?
Sie haben bereits einen Beruf erlernt, in dem Sie tätig sind?
Oder Sie haben einen Abschluss, der in Deutschland nicht anerkannt ist?
In 9 Monaten (Vollzeit) eignen sich die Teilnehmenden in Kombination mit praxisausgelagertem Unterricht an einer Schule Grundlagen der Pädagogik an, um im Anschluss eine Tätigkeit in der Lernförderung an Schulen aufnehmen zu können.
Was sollten Sie mitbringen?
• Freude an der Arbeit mit Kindern
• mindestens Hauptschulabschluss oder vergleichbare Abschlüsse aus dem Ausland oder nach Absprache mit dem JC
• ein einwandfreies erweitertes Führungszeugnis • mindestens Sprachniveau B1
Falls Sie Interesse an der Weiterbildung haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!
Wir bieten eine neunmonatige Weiterbildung zum/zur Pädagogischen Assistenten/in.
Mit dem erfolgreichen Abschluss der Weiterbildung ist der Aufgabenbereich der Pädagogischen Assistent*innen gegenüber dem der Erzieherhelfer*innen sehr vielfältig. Die Pädagogischen Assistent*innen unterstützen die Lehrkräfte nicht nur im schulischen Alltag mit Hilfe des Berliner Bonus-Programms, sondern arbeiten eigenständig nach dem Bildungs- & Teilhabepaket mit den Kindern im Rahmen der ergänzenden Lernförderung. In unserer Weiterbildung ist außerdem die Fortbildung zur Inklusionsassistenz inkludiert, wodurch unsere Pädagogischen Assistent*innen einen Beitrag zur Sicherung des erfolgreichen Schulbesuchs von Kindern mit Beeinträchtigung leisten.
Neues Jahr - neuer Arbeitsplatz - Weiterbildung jetzt!
MiMuM-Projekt erfolgreich beendet
„Der Kurs war für mich etwas ganz Besonderes“ …
… so eine Teilnehmerin des zweijährigen Projekts „MiMuM – Muslima in Moschee und Museum“, das im November 2025 mit Besuchen im Bode-Museum und im Pergamon-Panorama endete. Frauen aus türkisch- und arabischsprachigen Moscheegemeinden in Berlin Kreuzberg und Neukölln lernten gemeinsam Deutsch und besuchten in insgesamt 19 Exkursionen zwölf verschiedene Berliner Museen und das Zeiss-Großplanetarium. Einige der Teilnehmerinnen waren vorher noch nie in einem Museum gewesen und waren zunächst skeptisch, auch weil die meisten der Museen in anderen Stadtteilen lagen. Viele der Frauen blieben normalerweise an Wochentagen bis zum Nachmittag allein zu Hause und trauten sich kaum zu, sich in der für sie fremdartigen, deutschsprachigen Umgebung außerhalb ihres Wohnumfeldes zu bewegen.
Restaurant "heimaten" schließt
Seit August 2020 haben wir für Sie sehr gerne gekocht - nun müssen wir leider schließen.
Unsere täglich frischen Gerichte aus dem Iran, Afghanistan und arabischen Ländern wurden von Zugewanderten und Geflüchteten zubereitet. Das Projekt ermöglichte Gefüchteten eine praktische Erprobung auf dem Arbeitsmarkt mit dem Ziel der wirtschaftlichen Integration. „Liebe geht durch den Magen“ - dieses Sprichwort bewahrheitete sich immer wieder.
Danke an unsere Gäste - danke für Ihren Besuch!
Die Arbeit in unserer Begegnungsstätte "heimaten" geht weiter. https://heimaten.giz.berlin/
Catering sind auf Anfrage auch weiterhin möglich.
25 Jahre GIZ – Jubiläumsfeier
Am 19. Dezember feierte die GIZ ihr 25-jähriges Bestehen im Rahmen einer feierlichen Jubiläumsveranstaltung im Bürgersaal Spandau. Das Jubiläum stellte einen bedeutenden Meilenstein in der Geschichte der Organisation dar und bot zugleich Anlass, auf 25 Jahre engagierte Arbeit im Bereich Integration, Teilhabe und gesellschaftlicher Zusammenhalt zurückzublicken.
Die Veranstaltung wurde von einem vielfältigen und inhaltlich anspruchsvollen Programm begleitet, das politische, wissenschaftliche und praxisnahe Perspektiven miteinander verband.
Nach der musikalischen Eröffnung folgte eine kurze Filmvorführung, die die Entwicklung, Arbeitsweise und Wirkung der GIZ anschaulich darstellte. Nach der Filmvorführung begrüßte Dr. Britta Marschke, Geschäftsführerin der GIZ, die Gäste herzlich und hielt im Anschluss ein inspirierendes Grußwort, in dem sie die Erfolge der vergangenen 25 Jahre würdigte und gleichzeitig den Blick auf die zukünftigen Herausforderungen und Entwicklungen richtete.
Danach folgten die Grußworte von Max Landero, Staatssekretär für Integration, Antidiskriminierung und Vielfalt (SenASGIVA), Frank Bewig, Bezirksbürgermeister von Spandau, sowie Dr. Carola Brückner, stellvertretende Bezirksbürgermeisterin und Bezirksstadträtin für Bildung in Spandau. In ihren Beiträgen würdigten sie die kontinuierliche und fachlich fundierte Arbeit der GIZ sowie deren Bedeutung für die Integrationsarbeit auf Bezirks- und Landesebene.
Weitere inhaltliche Impulse gaben Dr. Weronika Priesmeyer-Tkocz (SenASGIVA) sowie Prof. Dr. Clemens Seyfried, wissenschaftlicher Berater der GIZ. Sie ordneten die Arbeit der Organisation in aktuelle integrationspolitische und gesellschaftliche Zusammenhänge ein und betonten die Relevanz nachhaltiger und struktureller Ansätze in der Integrationsarbeit.
Ein weiterer Programmpunkt war die Gesprächsrunde, die von Julia Naji und Fernando Chibbaro moderiert wurde. An der Diskussion beteiligten sich Gregor Kempert (Stadtrat für Soziales in Spandau), Gabriele Fliegel (Vorsitzende der Vereinigung Wirtschaftshof Spandau e. V.) sowie Anne Jeglinski (stellvertretende Geschäftsführerin des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Berlin). Im Mittelpunkt des Austauschs standen die Bedeutung von Netzwerken, die Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft sowie Perspektiven für eine zukunftsorientierte und nachhaltige Integrationsarbeit.
Zwischen den einzelnen Programmpunkten sorgten musikalische Beiträge für Übergänge und einen feierlichen Rahmen. Im Anschluss an das offizielle Programm waren die Gäste zu einem Empfang eingeladen, der Raum für persönlichen Austausch, Vernetzung und Gespräche bot.
Die Jubiläumsfeier machte deutlich: 25 Jahre GIZ stehen für Kontinuität, Professionalität und Engagement. Gleichzeitig war die Veranstaltung von einem klaren Blick nach vorn geprägt – auf zukünftige Herausforderungen, neue Kooperationen und die Weiterentwicklung der Integrationsarbeit in Berlin.
Wir bedanken uns bei allen Weggefährt*innen und Gästen!
Inna Gissa
18. Dezember - Internationaler Tag der Migranten
Im Jahr 2000 wurde GIZ als Migrantenorganisation gegründet.
GIZ ist anerkannter Jugendhilfe- und Integrationskursträger sowie zertifizierter
Bildungsträger und anerkannter Erwachsenenbildungsträger. Die gemeinnützige
Gesellschaft, deren Leitbild von Diversität und interkulturellem Austausch bestimmt
ist, beschäftigt 120 sozialversicherungspflichtige Angestellte mit rund 35 verschiedenen
Muttersprachen. Der Träger hat das Ziel, ein Forum für interkulturelle Begegnungen zu
schaffen. Der Sitz des Trägers befindet sich in Berlin-Spandau.
GIZ wirkt. Hand in Hand!
Schließzeiten
Wir bedanken uns für Ihr Vertrauen in unsere Arbeit. 2025 haben wir wieder viel erreichen können, für Sie uns das Zusammenleben in unserer Stadt. Gerne möchten wir uns auch weiterhin für Sie, Ihre Belange und das Miteinander in unserer Gesellschaft einsetzen.
Das gesamte Team von GIZ sagt DANKE für das Vertrauen und die Unterstützung in den letzten 25 Jahren.
Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.
Die Gesellschaft für interkulturelles Zusammenleben gGmbH verabschiedet sich in die Winterpause vom 19. Dezember 2025 bis einschließlich 04. Januar 2026. Das Hauptbüro am Reformationsplatz 2 wird in dieser Zeit ebenfalls geschlossen bleiben. Ab dem 05.01.2021 sind alle Projekte wie gewohnt für Sie erreichbar.
Wir wünschen allen unseren Klient*innen, Mitarbeitenden und Unterstützer*innen frohe und friedliche Feiertage und einen guten Start in das neue Jahr!
Ihr GIZ-Team