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News

Austausch mit Gregor Kempert bei der GIZ

Heute besuchte Gregor Kempert, Bezirksstadtrat für Soziales und Bürgerdienste und Kandidat für das Amt des Bezirksbürgermeisters von Spandau, die GIZ.
Im Mittelpunkt stand der persönliche Austausch mit Teilnehmenden unserer Integrationskurse. In einer offenen Gesprächsrunde konnten sie Fragen stellen und Themen ansprechen, die sie in ihrem Alltag und in Spandau beschäftigen.
Gregor Kempert informierte sich außerdem über die aktuell stattfindenden Symbolischen Wahlen und kam mit den Teilnehmenden über politische und gesellschaftliche Teilhabe ins Gespräch.
Wir bedanken uns herzlich für den Besuch und den offenen Austausch!

Angebote für Frauen bei der GIZ

„Sicherer Boden“ schafft für geflüchtete Frauen und Frauen mit Migrationshintergrund einen geschützten, traumasensiblen Raum, der Sicherheit, Stabilität und neue Perspektiven ermöglicht. Durch individuelle Beratung, Begleitung, Gruppentreffen, Workshops und kreative Angebote stärken wir die Frauen und fördern ihre Teilhabe sowie gesellschaftliche und berufliche Integration. Unsere Angebote finden mehrsprachig statt und können bei Bedarf durch Sprachmittlung ergänzt werden.

„FeMUTter“ ist ein Projekt von Frauen für Frauen. Unser Schwerpunkt liegt auf der Unterstützung von Frauen und Familien während und nach der Schwangerschaft.
Als Beratungsstelle unterstützen wir Frauen beispielsweise beim Stellen von Anträgen auf finanzielle Hilfen und beantworten Fragen zu Themen wie Verhütung, Sexualität und Geburt. Außerdem bieten wir die gesetzlich vorgeschriebene Schwangerschaftskonfliktberatung an.

„Teamwork“ unterstützt Mütter im Bürgergeldbezug mit Kindern unter sieben Jahren, insbesondere mit Migrationshintergrund. Durch mehrsprachige Beratung, Informationsveranstaltungen und Kleingruppenangebote werden die Frauen stabilisiert, gestärkt und gezielt mit sozialen, gesundheitlichen und beruflichen Unterstützungsangeboten vernetzt.

„MiA“ Das Angebot bietet Frauen gezielte Vorbereitung auf die B1-Prüfung und unterstützt sie dabei, ihre Deutschkenntnisse zu verbessern und sich sicher auf die Prüfung vorzubereiten.


Mehrmals in der Woche finden unsere Sprachcafés für Frauen statt. Die Teilnahme ist auf jedem Sprachniveau und ohne Anmeldung möglich. In einer lockeren Atmosphäre können die Teilnehmerinnen Deutsch üben, neue Kontakte knüpfen und sich miteinander austauschen.

Austauschrunde des Projekts „Perspektiven schaffen“

Am Montag, dem 14. September, 16:00 bis 17:30 Uhr, lädt das Projekt „Perspektiven schaffen“ wieder zur nächsten Austauschrunde in heimaten (Rauchstraße 29/30) ein. Wir tauschen uns über das Ankommen in Berlin aus, außerdem werden verschiedene Beratungs- und Unterstützungsangebote für Neuzugewanderte in Spandau, vor allem für Familien, vorgestellt. Interessenten sind herzlich eingeladen.
Bei der letzten Austauschrunde, am 31. August, informierte Herr von Bieberstein über die Migrationsberatung (MBE) und beantwortete rechtliche Fragen. Außerdem stellte Herr Tezen die Integrationslotsen vor, Frau Sadula das Projekt „GUD“ (Gemeinsam unter einem Dach) zum Wohnungsmarkt und zur Wohnungssuche in Berlin und Frau Akramova-Ochs das Projekt „Work for Refugees“ für die Jobvermittlung.

Bezirksbürgermeister Frank Bewig besucht Frauenprojekte

Am 07.09.26 besuchte Bezirksbürgermeister Frank Bewig die Frauenprojekte „Sicherer Boden“ und „FeMUTter“. Bei unserem wöchentlichen Frühstück und einer kleinen Musikeinlage, bekamen die Frauen Raum, ihre Anliegen, Sorgen und Wünsche zu äußern und davon zu erzählen, wie wichtig unser geschützter Raum ist. Viele Frauen sind extra früh gekommen, um Herrn Bewig kennenzulernen und mit ihm ins Gespräch zu kommen.

Dabei wurde deutlich, wie wertvoll es für die Frauen war, gesehen und gehört zu werden. Viele der Frauen können selbst nicht wählen – umso wichtiger sind Räume und Begegnungen, die politische und gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen. Der direkte Austausch schafft Sichtbarkeit und macht deutlich, wie wichtig ihre Erfahrungen und Stimmen sind. Gemeinsam wurde auch darüber gesprochen, welchen Unterschied ein sicherer und traumasensibler Raum machen kann. „Sicherer Boden“ und „FeMUTter“ bieten nicht nur alltägliche und psychologische Unterstützung, sondern schaffen auch ein Gefühl von Gemeinschaft und gegenseitiger Stärkung.

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Lernende lesen in der Stadtbibliothek



Was für ein Abend!

In der Stadtbibliothek Spandau wurden am 8. September 2026, am Weltalphabetisierungstag, wieder einmal Geschichten zu Gehör gebracht, die ganz unmittelbar aus dem Leben kommen – geschrieben von Erwachsenen, für die Lesen und Schreiben keine Selbstverständlichkeit sind. Sie haben geglänzt!

Organisiert wurde die Lesung „Zwischen den Zeilen“ vom Alphabündnis Spandau in Kooperation mit der Stadtbibliothek und dem Lerncafe Spandau, in dem viele der Lernenden verortet sind. Begrüßt wurde von der Gastgeberin Judith Galka, von der Schirmherrin und stellvertretenden Bezirksbürgermeisterin Dr. Carola Brückner, krankheitsbedingt vertreten durch Stadtrat Gregor Kempert, der sie mit viel Herzlichkeit, Würde und Humor repräsentierte – und natürlich vom Alphabündnis selbst.

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„Zwei-Faktor-Authentifizierung“ ist Wortgetüm des Jahres 2026

Berlin, 8. September 2026. Zum heutigen Weltalphabetisierungstag hat eine besondere Jury in Berlin das Wortgetüm des Jahres bestimmt. Erwachsene mit geringer Lese- und Schreibkompetenz entschieden sich für „Zwei-Faktor-Authentifizierung“ – das Wort, das ihnen in jüngster Zeit als besonders sperrig, unverständlich oder hinderlich begegnet ist.

Gerade die für die deutsche Sprache typischen langen, komplexen und abstrakten Wörter – insbesondere aus der Amts-, Medizin- oder Rechtssprache – stellen eine erhebliche Hürde dar. Dabei geht es ausdrücklich nicht um berüchtigte Beispiele wie „Rindfleischetiket- tierungsüberwachungsaufgabenübertragungsgesetz“. Diese Wörter sind zwar außergewöhnlich lang und komplex, spielen im Alltag jedoch keine Rolle.

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