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Im Rahmen des Besuchs von Senatorin Cansel Kiziltepe bei der GIZ konnten wir ihr auch das neue GI-Pilotprojekt vorstellen. Das Projekt entstand auf Initiative der Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung sowie der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen.
Mit dem Projekt wird die Arbeit der Integrationslots*innen erweitert und stärker in den Sozialraum getragen. Dazu gehören zusätzliche Sprechstunden und Workshops zum Berliner Schulsystem sowie die enge Vernetzung mit Einrichtungen und sozialen Angeboten vor Ort. Der räumliche Schwerpunkt liegt dabei auf den Stadtteilen Staaken und Falkenhagener Feld. So werden bestehende Strukturen gestärkt, Zugänge erleichtert und Menschen direkt vor Ort noch besser erreicht und unterstützt.
Wir freuen uns sehr, dass wir Senatorin Kiziltepe in einem persönlichen Austausch näheren Einblick in das GI-Projekt geben konnten. Vielen Dank für das Interesse an der Arbeit der Integrationslots*innen und die Anerkennung ihres wichtigen Engagements!
Yvonne Beifuss
Am 12. August 2026 fand ein Job-Speed-Dating mit Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) statt. Ziel der Veranstaltung war es, arbeitssuchende Menschen mit Flucht- und Migrationsgeschichte unmittelbar mit einem der größten Arbeitgeber Berlins zusammenzubringen und konkrete Beschäftigungsperspektiven im Fahrdienst aufzuzeigen.
Im direkten Austausch mit der BVG erhielten die Teilnehmenden Informationen zu Einstiegsvoraussetzungen, Bewerbungsverfahren und beruflichen Perspektiven. Gleichzeitig bot das Format die Möglichkeit, individuelle Voraussetzungen und offene Fragen unmittelbar mit dem Unternehmen zu besprechen. Im Anschluß zu den jeweiligen Gruppenmatchings fanden Einzelgespräche zwischen den Teilnehmenden und der BVG statt, in der die jeweiligen Kurzbewerbungen der Interessierten bei der BVG eingereicht werden konnten.
In der Nacht vom 2. auf den 3. August 1944 ermordete die SS trotz ihres erbitterten Widerstands die letzten rund 4.300 Sinti*zze und Rom*nja des deutschen NS-Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau. Im Jahr 2025 erklärte das Europäische Parlament den 2. August zum Europäischen Holocaust-Gedenktag für Sinti und Roma, um der 4.300 in Auschwitz-Birkenau und der insgesamt 500.000 in ganz Europa vom NS-Regime ermordeten Sinti*zze und Rom*nja zu gedenken.
Seit Jahrhunderten leben Sinti*zze und Rom*nja in Europa. Während der NS-Zeit wurden sie auf Grundlage der nationalsozialistischen Rassenideologie verfolgt und waren Opfer des nationalsozialistischen Völkermords.
b dem 10. August 2026 starten in der Altstadt Spandau wieder neue Sprach- und Orientierungskurse (SpOri), vor allem für Menschen, die über den Familiennachzug eingereist sind, und für Familienmütter und -väter.
Die Kurse sollen den Integrationsprozess der Teilnehmenden erleichtern und ihnen die Wartezeit bis zum Integrationskurs verkürzen.
Vermittelt werden wichtige Redewendungen und grundlegende Sprachkenntnisse für den Alltag, außerdem Informationen zu wichtigen Alltagsthemen (z. B. Elternzeit, Mutterschaftsurlaub, Kinderbetreuungsgeld, das Schulsystem, die Schulanmeldung, der Wohnungsmarkt und die Wohnungssuche).
Die Teilnehmenden werden dabei, außer in der deutschen Sprache, auch in anderen Sprachen, v.a. Türkisch und Arabisch, begleitet.
Zugangsvoraussetzung ist die Zulassung zum Integrationskurs.
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter https://giz.berlin/projects/perspektiven-schaffen-sprach-und-orientierungskurse.htm
Am 22. Juli 2026 fand im Rahmen des FeMUTtER-Projekts der GIZ – Gesellschaft für Interkulturelles Zusammenleben ein Fitness- und Bewegungsworkshop für Frauen statt.
Der Workshop wurde von der professionellen Fitness-Trainerin Alisa Baranova geleitet. Das Angebot richtete sich an schwangere Frauen sowie an alle Frauen, die Freude an Bewegung haben und ihre Gesundheit aktiv fördern möchten.
Während des Workshops führte Frau Baranova die Teilnehmerinnen durch verschiedene, alltagstaugliche Übungen zur Verbesserung von Beweglichkeit, Kraft und Körperhaltung. Dabei standen nicht sportliche Höchstleistungen, sondern die Freude an der Bewegung, das körperliche Wohlbefinden und die Gesundheitsförderung im Vordergrund.