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News

Integration ist keine freiwillige Leistung – sie ist gesellschaftliche Infrastruktur

Seit November sind Geflüchtete aus der Ukraine, EU-Bürger*innen, Menschen mit Duldung sowie Personen im laufenden Asylverfahren faktisch vom Zugang zu Integrationskursen ausgeschlossen.

Damit wird ihnen nicht nur der Erwerb der deutschen Sprache verwehrt. Auch der Zugang zu Bildung, Arbeit und politischer Teilhabe ist stark eingeschränkt.

Kurzsichtige Sparpolitik hat langfristige Folgen: Wer heute bei Integrationsangeboten spart, riskiert morgen soziale Isolation, Fachkräftemangel und gesellschaftliche Spaltung.

In einem aktuellen Interview bei rbb24 äußert sich Frau Dr. Marschke, Geschäftsführerin der GIZ gGmbH, zur Dringlichkeit dieses Themas.

https://www.rbb24.de/panorama/av/av24/video-integrationskurse-kuerzungen-einschraenkung.html

Wir stehen an der Seite der Betroffenen und fordern: Integrationskurse müssen ausgebaut – nicht abgebaut werden.

Denn Integration ist kein Luxus.
Sie ist Voraussetzung für gesellschaftlichen Zusammenhalt, wirtschaftliche Stabilität und demokratische Teilhabe.

Inna Gissa

Workshop zum Thema Frauengesundheit

Am 11. Februar 2026 organisierte das Projekt FeMUTter im Rahmen des Sprachcafés einen Workshop zum Thema Frauengesundheit.

Von 10:00 bis 12:00 Uhr setzten sich die Teilnehmerinnen intensiv mit wichtigen Aspekten der gesundheitlichen Vorsorge auseinander. Besprochen wurden häufige gesundheitliche Beschwerden bei Frauen, Präventionsmöglichkeiten sowie regelmäßige ärztliche Untersuchungen und deren Bedeutung. Gemeinsam wurde thematisiert, wie oft Vorsorgeuntersuchungen empfohlen werden und warum diese für die langfristige Gesundheit wichtig sind.

Auch die sensiblen Themen Verhütung und Kinderwunsch fanden Raum im Workshop. In einer offenen und vertrauensvollen Atmosphäre konnten die Teilnehmerinnen Fragen stellen und sich austauschen.

Im sprachpraktischen Teil arbeiteten die Frauen mit Lückentexten und trainierten gezielt Wortschatz rund um das Thema Gesundheit. Zusätzlich entwickelten sie Dialoge für typische Situationen beim Arztbesuch und stärkten so ihre sprachliche Handlungskompetenz im Alltag.

Der Workshop war sehr gut besucht. Die Teilnehmerinnen beteiligten sich aktiv, zeigten großes Interesse und nahmen das Angebot mit Freude an. Die Veranstaltung verband erfolgreich Gesundheitsbildung mit praxisnaher Sprachförderung und leistete einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Selbstkompetenz der Frauen.

Olga Smirnova

FamAS startet 2026 in eine neue Projektphase

Das Projekt Familien und Alleinerziehende stärken - FamAS startet im Jahr 2026 in eine neue Projektphase und sucht nach neuen Teilnehmenden. Unser Angebot richtet sich an alleinerziehende Frauen und Männer mit Wohnsitz in Spandau, die von Arbeitslosigkeit betroffen sind oder Unterstützung zur Stabilisierung ihrer Arbeitsfähigkeit benötigen.

Sie wohnen in Spandau, sind beim Jobcenter Spandau angemeldet, alleinerziehend, möchten wieder arbeiten und sich mit Gleichgesinnten vernetzen? Sie möchten Ihre Kinder besser unterstützen? Dann sind Sie bei uns richtig!

Wie können Sie bei uns teilnehmen?

Es geht ganz einfach. Wenden Sie sich an Ihre Jobcenter-Berater*innen, melden Sie sich bei uns an und werden Sie Teils des Projekts! Wir freuen uns sehr auf Sie und werden uns Mühe machen, Ihre Themen und Anliegen zu klären.

Informationen über das Projekt

Was ist FamAS:

Im Rahmen einer personalisierten Begleitung über einen Zeitraum von acht Monaten unterstützen wir die Teilnehmenden durch Beratung, Coaching und Gruppenangebote dabei, Hindernisse anzugehen, Stärken zu fördern und Netzwerke aufzubauen, um den Weg zu einer nachhaltigen Arbeitsmarktintegration zu ebnen.

Die Schwerpunkte unserer Arbeit sind:

Psychologische Beratung, Jobcoaching sowie Unterstützung bei der Arbeitssuche in Einzelberatungen alle zwei Wochen.

Wöchentliche Gruppenaktivitäten zur Vernetzung untereinander (Frühstück mit evtl. Verweisberatung) sowie thematische Informationsveranstaltungen und Austauschtreffen zur Vernetzung der Teilnehmenden mit Spandauer Organisationen, die sie bei ihren Anliegen unterstützen können.

Projektstandorte:

Montags und dienstags sind wir unter der Adresse Rauchstraße 29/30, 13587 Berlin erreichbar. (Wasserstadt)
Mittwochs bis freitags findet ihr uns am Reformationsplatz 2, 13597 Berlin. (Altstadt)

Der beste Weg, uns zu kontaktieren, ist per E-Mail oder durch einen persönlichen Besuch an unseren Standorten.

Unsere Kontaktdaten:

Projektkoordination
Dipl-Psych. Fernando Chibbaro
E-Mail: fernando.chibbaro@giz.berlin
Tel.: 030 513 01 00 24

Projektassistenz
Daryna Butenko, M.A. Interkulturelle Germanistik/ Deutsch als Fremdsprache, B.A. Soziale Arbeit
E-Mail: daryna.butenko@giz.berlin
Tel.: 030 513 01 00 67

Projekt FamAS allgemein
Tel.: 030 513 01 00 07
E-Mail: fam@giz.berlin


Daryna Butenko

Sprachkurse: Ein gelungener Start ins neue Jahr

Mit vielen guten Vorsätzen und frischer Motivation ist diese Woche bei uns ein neuer allgemeiner Integrationskurs ins Jahr gestartet. Insgesamt nehmen 22 Teilnehmende aus verschiedenen Ländern an diesem Kurs teil und haben einen gemeinsamen Lernweg begonnen. Sie möchten der deutschen Sprache mächtig werden, um sich im Alltag sicher bewegen zu können und Perspektiven für die Zukunft zu schaffen.

Nicht nur Grammatik und neuer Wortschatz stehen im Mittelpunkt, sondern auch das Zusammenleben, Arbeit und andere wichtige Themen rund um das Leben in Deutschland.
Sie lernen vieles über Behördengänge, Rechte und Pflichten im Berufsleben, zudem spielt
das Kennenlernen verschiedener Kulturen eine wichtige Rolle in der Integration.

Wie wertvoll und wichtig der Austausch in der Gruppe ist, zeigte sich schon in den ersten Tagen. Die Teilnehmenden nehmen motiviert und regelmäßig am Unterricht teil und lernen sich gerade noch kennen. Die Lernatmosphäre ist sehr positiv gestimmt und sie unterstützen einander sehr gut.

Sehr viele Teilnehmende setzten sich zu beginn des Kurses schon große und kleine, aber konkrete Ziele z.B. einen Ausbildungsplatz zu finden oder den Weg in den Arbeitsmarkt zu starten und auch selbstständiger im Alltag zu werden.

Wir freuen uns darauf, die Teilnehmenden auf diesem Weg der Integration zu begleitet und durch die zahlreichen Angebote bei uns auch über den Integrationskurs hinaus unterstützen zu können.

Haben Sie Interesse, mehr zu erfahren?
Gerne können Sie uns an sprachkurse@giz.berlin schreiben oder kommen Sie einfach vorbei!

Biljana Zec

Wir gedenken der Opfer des Nationalsozialismus

Am 27. Januar ist der Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust (der Shoah). Der 27. Januar ist der Tag des Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau durch sowjetische Soldaten. Dieser Tag wurde im Jahr 1996 von der Bundesrepublik Deutschland und später im Jahr 2005 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus erklärt. Während des NS-Regimes wurden sechs Millionen Jüdinnen und Juden in ganz Europa ermordet. Aber auch nach der Zeit des Nationalsozialismus, des 2. Weltkrieges und trotz Aufarbeitung und Erinnerungskultur gibt es weiterhin Antisemitismus in Deutschland. Im Jahr 2024 veröffentlichte das Berliner Register 2200 antisemitische Vorfälle. 20 dieser Vorfälle passierten in Spandau.

Auch im Jahr 2025 haben wir als Register Spandau antisemitische Vorfälle dokumentiert, darunter ein Angriff und eine Schmiererei am Mahnmal Lindenufer:

Antisemitischer Angriff in Haselhorst
30.03.2025 Bezirk: Spandau
Ein 39-jähriger soll seine 68-jährige Nachbarin und seinen 42-jährigen Nachbarn vom Balkon aus antisemitische Beleidigungen zugerufen haben. Anschließend versuchte er, die beiden mit einem Stuhl zu schlagen. Der Vorfall wurde angezeigt.
Quelle: Pressemitteilung der Polizei Nr. 0825 vom 31.03.2025

Schmiererei am Mahnmal Lindenufer
08.06.2025 Bezirk: Spandau

Am Nachmittag wurde eine Schmiererei am Mahnmal für die ehemalige Synagoge und die Opfer der Shoah am Lindenufer entdeckt und zeitnah entfernt. Dabei wurden Teile des Denkmals unkenntlich gemacht.
Quelle: Polizeimeldung Nr. 1619

An diesem Tag gedenken wir aller Opfer des Nationalsozialismus. Das NS-Regime hat neben Jüdinnen und Juden auch Sinti und Roma in Europa, LSBTIQ*-Personen, Menschen mit Behinderungen, politische Gegner*innen des NS-Regimes Kriegsgefangene und viele weitere Gruppen aus rassistischen, politischen, religiösen oder ideologischen Gründen verfolgt und ermordet. Die meisten dieser Gruppen sind auch heute noch von Diskriminierung und Rassismus sowie von extrem rechter Hetze und Gewalt betroffen.

Sie können beim Register Spandau die Vorfälle von Antisemitismus, Antiziganismus, LGBTIQ*-Feindlichkeit, Behindertenfeindlichkeit, Obdachlosenfeindlichkeit und alle Arten von Rassismus und extrem rechter Propaganda sowie Einschüchterungen, Beleidigungen, Angriffe usw. gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten melden:
über Meldeformular: https://berliner-register.de/vorfall-melden/

via E-Mail: register.spandau@giz.berlin

Wir begrüßen drei neue Integrationslots*innen im Team!

Zum Jahresbeginn freuen wir uns, drei neue Integrationslotsen bei uns willkommen zu heißen. Damit besteht unser Team aus insgesamt 15 Integrationslots*innen, die in 13 verschiedenen Sprachen unterstützen.

Unsere Integrationslots*innen begleiten geflüchtete und zugewanderte Menschen mit Migrationsgeschichte in Spandau. Mit ihren sprachlichen und kulturellen Kenntnissen erleichtern sie die Verständigung, geben Orientierung und unterstützen beim Zugang zu wichtigen Angeboten und Einrichtungen.

Koordiniert wird das Projekt von Dilek Kirak und Yvonne Beifuß. Gemeinsam setzen wir uns dafür ein, Barrieren abzubauen und das Zusammenleben in unserer vielfältigen Gesellschaft nachhaltig zu stärken.

Bei Fragen oder Unterstützungsbedarf können Sie sich jederzeit gerne an uns wenden.

Yvonne Beifuss, Dilek Kirak

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