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News

FuTog Jobmesse: Lots*innen unterstützen Verständigung und Zugang

Gestern waren vier Integrationslots*innen unseres Teams auf der FuTog Berlin 2026 (Future Together Berlin) vertreten und haben Besucher*innen insbesondere durch Sprachmittlung unterstützt. Auch in diesem Jahr brachte die Messe zahlreiche Akteur*innen zusammen: Rund 3.500 Geflüchtete kamen mit Vertreter*innen aus etwa 50 Unternehmen ins Gespräch und informierten sich über Ausbildungsmöglichkeiten, Beschäftigung, die Anerkennung von Abschlüssen sowie Qualifizierungsangebote.

Die Lots*innen trugen dazu bei, Verständigungshürden abzubauen und einen direkten Austausch zwischen Unternehmen, Institutionen und Interessierten zu ermöglichen. So konnten Gespräche erleichtert, Informationen gezielter vermittelt und Zugänge zu Angeboten eröffnet werden. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zu mehr Teilhabe und Orientierung auf dem Arbeitsmarkt.


Yvonne Beifuss

Lesen oder Nichtlesen – das ist hier die Frage!

Es stimmt: Es gibt Lese-Ratten und Menschen, die lieber andere Dinge tun. Und das ist total in Ordnung. Aber: Die Welt ändert sich, auch die Bücher-Welt. Es gibt mehr und mehr Literatur für alle. Also Geschichten, Romane und Theater-Stücke, die jede und jeder gut lesen kann. Auch Menschen, für die Lesen schwierig ist. Sie heißen: Bücher in Einfacher Sprache.

Literatur ist toll: Geschichten helfen uns, unsere Gefühle zu verstehen. Und neue Dinge zu lernen. Und die Welt besser kennen zu lernen. Aber viele Menschen mussten in der Schule schwierige Bücher lesen. Mit langen Sätzen und komplizierten Wörtern. Das fanden manche anstrengend. Es hat ihnen keinen Spaß gemacht.

Bücher in Einfacher Sprache können ihnen den Spaß zurückgeben: Sie erzählen Geschichten in kurzen Sätzen. Und mit wenig schwierigen, langen Wörtern. Aber sie erzählen die Geschichten trotzdem sehr schön und sehr spannend. Man möchte gar nicht mehr aufhören.

Heute, am 23. April, ist Welttag des Buchs. Das Alpha-Bündnis Spandau möchten deshalb alle zum Lesen ermutigen.

Bei uns im Lerncafe gibt es viele Bücher in Einfacher Sprache. Und auch in der Stadt-Bibliothek am Rathaus Spandau. Die Bücher dort kann man auch ausleihen. Und in Ruhe zu Hause lesen. Die Bücher in Einfacher Sprache stehen im Erdgeschoss. Fragt einfach bei der Information. Dann zeigt man sie euch.


Julia Naji

Gruppen-Informationsveranstaltung vom Projekt Familien und Alleinerziehende stärken für potenzielle Teilnehmende beim Jobcenter Spandau erfolgreich verlaufen

Am 01.04.2026 präsentierte das Projekt Familien und Alleinerziehende stärken (FamAS) im Rahmen der Projekt-Akquise ihre Arbeit für interessierte Kundinnen des Jobcenters Spandau. In Kooperation mit dem Jobcenter Berlin-Spandau stellte Frau Alessia Gordienko, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt, die Unterstützungsangebote des Jobcenters für Teilnehmende der Veranstaltung vor. Danach stellte Herr Fernando Chibbaro, Koordinator des Projekts, das Projekt und seine Schwerpunkte vor. Im Anschluss konnten Herr Fernando Chibbaro und Frau Daryna Butenko (Projektassistentin) Fragen der interessierten Frauen zum Projekt beantworten. Einige Teilnehmende konnten sofort zur Mitarbeit am Projekt gewonnen werden. Wir danken dem Jobcenter Spandau für die erfolgreiche Veranstaltung.

Haben Sie Interesse, am Projekt teilzunehmen? Sind Sie alleinerziehend? Melden Sie sich gern bei uns. Die Teilnahme ist kostenlos.

Weitere Informationen unter: https://giz.berlin/projects/familien-staerken-spandau-aktiv-fuer-alleinerziehende.htm


Daryna Butenko

Frühlingsfest in der Gemeinschaftsunterkunft Freiheit 11

Am 15.04.2026 fand in der Gemeinschaftsunterkunft Freiheit 11 ein Frühlingsfest statt, bei dem auch unsere Kolleginnen mit einem eigenen Stand vertreten waren. Dort hatten sie die Möglichkeit, ihre Projekte vorzustellen und mit Bewohner*innen ins Gespräch zu kommen. Die Veranstaltung war sehr gut besucht und zog zahlreiche Interessierte an. Besonders erfreulich war das große Interesse an unseren Projekten: Viele Gäste informierten sich ausführlich, stellten Fragen und zeigten großes Engagement für die vorgestellten Inhalte. Auch der Bezirksbürgermeister Herr Bewig war anwesend und besuchte unseren Stand und sprach seinen Dank und Anerkennung für das Engagement aus. Insgesamt war das Frühlingsfest ein voller Erfolg und bot eine wertvolle Gelegenheit, unsere Arbeit sichtbar zu machen und neue Kontakte zu knüpfen.


Yvonne Beifuss

Abgeordnete Aldona Niemczyk besucht GIZ

Am 17.04.26 besuchte die fachpolitische Sprecherin für Frauen und Gleichstellung der CDU-Fraktion aus dem Abgeordnetenhaus Frau Aldona Niemczyk den Träger. Bei einem Rundgang konnte sich die Abgeordnete ein Bild von der Vielfalt der verschiedenen Aktivitäten machen. Insbesondere informierte sie sich über die Arbeit des Projektes "Work for Refugees" https://giz.berlin/projects/wfr.htm und tauschte sich über die Arbeitsmarktintegration der Zugewanderten insbesondere der Frauen aus.

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Die Diskussionsveranstaltung „Gewaltschutz“

Am 14. April 2026 fand in der Josua‑Gemeinde in Berlin‑Spandau die Diskussionsveranstaltung „Gewaltschutz“ der SPD‑Bundestagsfraktion statt. Drei Mitarbeitende der GIZ besuchte diese Veranstaltung, um sich über aktuelle rechtspolitische Entwicklungen und praktische Ansätze im Bereich des Schutzes vor Gewalt zu informieren.

Im Mittelpunkt der Diskussion standen die Beiträge der Bundestagsabgeordneten Carmen Wegge und Helmut Kleebank. Sie stellten das geplante Gewaltschutzgesetz und das Gewalthilfegesetz vor und erläuterten, wie dadurch der Schutz von Frauen und Kindern vor häuslicher, sexualisierter und digitaler Gewalt verbessert werden soll. Dabei ging es unter anderem um den Ausbau von Frauenhäusern und Beratungsangeboten, einen Rechtsanspruch auf einen Schutzplatz sowie um eine stärkere Berücksichtigung der Istanbul‑Konvention.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den geplanten Reformen im Sorge‑ und Umgangsrecht. Diskutiert wurde, wie verhindert werden kann, dass Kinder nach einer Trennung als Mittel der weiteren Ausübung von Gewalt missbraucht werden, und wie Familiengerichte besser für Dynamiken häuslicher Gewalt sensibilisiert werden können. Betont wurde, dass Kinder in gewaltbelasteten Beziehungen als eigenständige Betroffene anerkannt werden müssen – auch dann, wenn sie nicht direkt körperlich angegriffen werden.

Besonders eindrücklich waren die Ausführungen zu digitalen Formen von Gewalt. Beispiele reichten von Deepfakes und der unerlaubten Verbreitung intimer Bilder über bildbasierte Übergriffe im öffentlichen Raum bis hin zur heimlichen Überwachung von Frauen mittels Tracking‑Apps. Vorgestellt wurden Vorschläge für neue Straftatbestände sowie Maßnahmen wie elektronische Fußfesseln für Hochrisikotäter und verpflichtende Täterarbeit, um erneute Gewalt zu verhindern.

Für das GIZ bot die Veranstaltung wertvolle Einblicke in aktuelle gesetzgeberische Initiativen und in die Praxis von Gewaltschutzstrukturen in Deutschland. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen in unsere fachliche Arbeit und den Austausch mit Partnerorganisationen ein, insbesondere dort, wo es um den Ausbau von Hilfsangeboten, die Verbindung von rechtlichen und praktischen Schutzmechanismen und den Umgang mit neuen Formen digitaler Gewalt geht.

Darüber hinaus beraten wir im Rahmen unseres Projekts „FeMUTter“ in der GIZ zu verschiedenen Themen und unterstützen Frauen mit migrations- und fluchtbedingter Erfahrung bei der Stärkung ihrer Rechte und Teilhabe.
https://giz.berlin/projects/femutter.htm



Inna Gissa

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