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Der 5. Mai – Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung

Der 5. Mai ist der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Er wurde im Jahr 1992 ins Leben gerufen. Er ist ein wichtiger Aktionstag gegen die Diskriminierung von Menschen mit Behinderung. Er zielt darauf ab, eine wirkliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung und die Umsetzung von Gleichberechtigung in allen Lebensbereichen zu fordern. Gleichzeitig soll der Tag das Bewusstsein in der breiten Öffentlichkeit schärfen und Solidarität fördern. Es geht nämlich nicht nur um physische Zugänglichkeit, sondern auch um gesellschaftliche, politische und strukturelle Hürden, die Menschen mit Behinderung an einer gleichberechtigten Teilhabe hindern.
Außerdem sind die Menschen mit Behinderung im Alltag leider von Behindertenfeindlichkeit betroffen. Unsere Registerstelle – Register Spandau – hat im Jahr 2025 behinderten-feindliche Vorfälle dokumentiert, eine davon enthält Diskriminierung und Bedrohungen:

Mensch mit kognitiver Behinderung Rauswurf aus Bus angedroht
20.07.2025

Ein junger Mann mit kognitiver Behinderung stieg in den Bus der Linie M45. Er wirkte aufgeregt. Im Laufe der Fahrt jammerte er laut und begann zu weinen. Der Fahrer drohte über Lautsprecher, ihn aus dem Bus zu werfen. Daraufhin versuchten andere Fahrgäste erfolglos, den jungen Mann zu beruhigen. Kurz vor der Haltestelle Rathaus Spandau rief der Fahrer nach hinten, wenn er nicht leiser sei, rufe er die Polizei. Der Mann stieg aus.
Quelle: Bürger*innenmeldung

Als Registerstelle Spandau sind wir davon überzeugt, dass es wichtig ist, Vorfälle von Behindertenfeindlichkeit und Diskriminierung aller Art sichtbar zu machen, um diese zu bekämpfen. Beim Register Spandau können Sie Vorfälle von Behindertenfeindlichkeit sowie alle Formen von Diskriminierung und Rassismus melden.

über Meldeformular: https://berliner-register.de/vorfall-melden/

via E-Mail: register.spandau@giz.berlin



Sevim Özdemir

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