Flucht hat viele Gesichter – Solidarität bleibt wichtig
Am 20. Juni erinnert der Weltflüchtlingstag an die Millionen Menschen weltweit, die aufgrund von Krieg, Gewalt, Verfolgung oder Menschenrechtsverletzungen ihre Heimat verlassen mussten. Ende 2025 waren weltweit fast 118 Millionen Menschen auf der Flucht. Die meisten von ihnen suchen Schutz innerhalb ihres eigenen Landes oder in Nachbarstaaten ihrer Herkunftsländer. Hinter dieser Zahl stehen Menschen mit individuellen Lebensgeschichten, Fähigkeiten, Hoffnungen und dem Wunsch nach Sicherheit und einer selbstbestimmten Zukunft. Gleichzeitig verschärft sich die Situation vieler Schutzsuchender: Durch massive Kürzungen internationaler Hilfsgelder musste das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) zahlreiche Hilfsprogramme einschränken. Dies führt dazu, dass sich die ohnehin schon schwierigen Lebenssituationen vieler Geflüchteter weiter verschlechtern.
Weltflüchtlingstag 2026
Frauengesundheit bei FeMUTTER: Stress erkennen und abbauen
Am 17. Juni 2026 fand im Rahmen des FeMUTTER-Projekts eine Veranstaltung zum Thema Frauengesundheit und Stressbewältigung statt.
Gemeinsam mit den Teilnehmerinnen sprachen wir darüber, wie Stress entsteht, welche Auswirkungen er auf Körper und Psyche haben kann und welche Möglichkeiten es gibt, im Alltag besser mit Belastungen umzugehen. Die Frauen berichteten von ihren eigenen Erfahrungen und tauschten hilfreiche Tipps zur Stressreduzierung aus.
Die Aktionswochen gegen antimuslimischen Rassismus und der 1. Juli der Tag gegen antimuslimischen Rassismus
Die bundesweiten Aktionswochen gegen antimuslimischen Rassismus finden vom 17. Juni bis zum 1. Juli 2026 statt. Die Allianz gegen Hass organisiert die Aktionswochen im Jahr 2026 unter dem Motto „Muslime: Ein Teil von Dir“, um die Vielfalt des muslimischen Lebens sichtbar zu machen und sich gegen Ausgrenzung und Diskriminierung einzusetzen. Die Aktionswochen enden am 1. Juli, dem Tag gegen antimuslimischen Rassismus. An diesem Tag wurde im Jahr 2009 die 32-jährige ägyptische Pharmazeutin Marwa El-Sherbini in einem Dresdner Gerichtssaal von einem Neonazi ermordet. Marwa war an diesem Tag im Gericht, weil sie den Täter, der sie und ihr Kind ein Jahr zuvor rassistisch beleidigt hatte, angeklagt hatte. Marwa verlor ihr Leben aufgrund von antimuslimischem Rassismus –– doch leider war dieser furchtbare Mord nicht das Ende der Muslimfeindlichkeit in Deutschland.
Sommerfest in der GU Pichelswerderstraße
Am 11.06.2026 fand in der GU Pichelswerderstraße in Spandau ein Sommerfest für die Bewohnenden statt. Die Veranstaltung brachte geflüchtete Menschen aus verschiedenen Ländern zusammen, insbesondere Menschen aus Iran, Afghanistan, Türkei etc. und bot Raum für Begegnung, Austausch und Information. Das Interesse der Teilnehmenden war groß. Viele nutzten die Gelegenheit, sich über berufliche Möglichkeiten, Unterstützungs- angebote und Perspektiven für ihren weiteren Weg in Deutschland zu informieren.
Das Sommerfest war ein wichtiger Impuls, um Integration, Teilhabe und individuelle Zukunftsperspektiven nachhaltig zu stärken.
Teilnahme von „Work for Refugees" an der Kitamesse „Alles rund um Kita, Familie und Beruf an einem Ort"
Am 10. Juni 2026 nahm das Projekt Work for Refugees an der Kitamesse „Kita, Familie und Beruf“ vom Jobcenter Spandau- Berlin mit einem Beratungsstand teil.
Die Jobmesse richtete sich gezielt an zugewanderte Menschen und bündelte Angebote rund um die Themen Sicherstellung der Kinderbetreuung und Unterstützung bei der Arbeitsmarktintegration.
Im Mittelpunkt der Gespräche am Beratungsstand von Work for Refugees standen die individuelle berufliche Orientierung, die Klärung von Fragen zum Arbeitsmarktzugang sowie die Vermittlung konkreter Perspektiven für den Berliner Arbeitsmarkt.
Das Team von Work for Refugees bedankt sich beim Jobcenter Spandau für die gelungene Organisation der Veranstaltung und die Möglichkeit, Teil dieser wichtigen Initiative zur Förderung von Beschäftigung, Teilhabe und Integration zu sein.
Work for Refugees bei der Aktionsmeile „5. Staffellauf in die Arbeitswelt“
Am 10. Juni 2026 nahm das Projekt Work for Refugees an der Jobmesse „Aktionsmeile – 5. Staffellauf in die Arbeitswelt“ des Jobcenters Berlin Steglitz-Zehlendorf teil.
Mit einem eigenen Beratungsstand präsentierte das Team die vielfältigen Unterstützungsangebote des Projekts. Zahlreiche Besucher*innen und Besucher nutzten die Gelegenheit, sich über Möglichkeiten der Arbeitsmarktintegration, Qualifizierung sowie über individuelle Beratungsangebote zu informieren.
Das Team von Work for Refugees bedankt sich beim Jobcenter Berlin Steglitz-Zehlendorf für die gelungene Organisation der Veranstaltung und die Möglichkeit, Teil dieser wichtigen Initiative zur Förderung von Beschäftigung, Teilhabe und Integration zu sein.