Der Zugang zu den Integrationskursen ist seit November 2025 massiv eingeschränkt worden. Personen aus der Ukraine, EU-Ländern, Personen mit Duldung und im Asylverfahren dürfen keine Integrationskurse mehr besuchen. Das Integrationskurssystem bietet einen sicheren, bewährten Zugang zum Erwerb der deutschen Sprache. Damit eröffnet es auch den Zugang zu aktiver gesellschaftlicher und auch beruflicher Teilhabe in Deutschland.
Der Spandauer Bundestagsabgeordnete Helmut Kleebank besuchte unseren Träger und konnte sich von der aktuellen Situation vor Ort einen Eindruck machen.
Bundestagsabgeordneter Herr Kleebank besucht GIZ
Die Kursteilnehmenden berichteten Herrn Kleebank darüber, dass sie in Deutschland arbeiten möchten und deshalb Deutsch lernen wollen. Ohne Deutschkurs haben sie zukünftig noch weniger Möglichkeiten der Teilhabe, sie sind oft jahrelang in Gemeinschaftsunterkünften untergebracht, werden keine Arbeit finden. Ohne Deutschkenntnisse stellt sie niemand ein. Sprachcafés und Erstorientierungskurse führen nicht zu B1. Durch diese Kürzungen werden sie dauerhaft allimentiert mit Sozialleistungen leben müssen.
GIZ hat weiterhin wie alle Träger laufende Mietkosten, die Verträge können nicht adhoc aufgelöst werden. Die finanziellen Belastungen sind immens. Mitarbeitenden muss gekündigt werden. Diese werden arbeitslos, sie haben deutsche Sprache studiert und können nicht ohne weiteres woanders arbeiten.
Herr Kleebank versprach ein Folgetreffen und die Suche nach Wegen und Möglichkeiten.