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Solidarität geben und eine wichtige Rolle einnehmen - Frauenprojekte nähen Mundmasken

Während die Corona-Pandemie bei vielen Menschen zunehmend Panik und Angst auslöste, haben einige Frauen der Projekte FEMentoring und MinA gefragt, wie sie in dieser Zeit helfen können. Bereits seit Beginn der Krise, hatten sie eigenständig zuhause Mundmasken genäht. Teilweise wurden es dabei so viele Masken, dass sich das Team der Frauenprojekte fragte, wie sie diese Masken am einfachsten an besonders Schutzbedürftige weiterleiten können. Gemeinsam kamen die Frauen und die Projektleiterinnen schließlich auf die Idee, ein neues Projekt zu starten.

Seit dem 30.März nähen nun zehn Frauen täglich Masken in den Räumlichkeiten der GIZ gGmbH, im Schichtbetrieb. Die Vereinigung Wirtschaftshof Spandau e.V. sponsert dafür Stoffe und Nähmaschinen. Die Möbelhauskette IKEA hat ebenfalls Stoffe gespendet. Die Arbeit ist ehrenamtlich – die fertigen Masken werden verschenkt oder können auf Spendenbasis ausgehändigt werden. Die Frauen kommen aus Syrien, Afghanistan und dem Iran, für viele ist es die erste Beschäftigung in Deutschland und sie können dadurch persönliche und auch berufliche Erfahrungen sammeln.

„Ich nähe gerne Masken und das stärkt mein Selbstbewusstsein, wenn ich denke, dass meine Arbeit einen positiven Einfluss auf das Leben einiger Menschen hat. Ich mag dieses Gefühl, dass ich nicht nur die Person bin, die Angebote annimmt. Ich kann jetzt mein Können anbieten und Solidarität zeigen. Als Gegenleistung kann ich eine wichtige Rolle einnehmen“, erzählt Mahwash Khateri, eine Teilnehmerin des berufsvorbereitenden MinA-Projekts.

Wie kann ich eine Maske bekommen?

Zur Zeit kommen täglich viele Menschen in den Laden um dort die handgenähten Masken zu erhalten. Das Projekt ist ein voller Erfolg und die Frauen sind glücklich sich einbringen zu können.

  • Bestellungen der Masken erfolgen über bestellung@giz.berlin

  • Wochentags können zwischen 10 und 12 Uhr sowie zwischen 15 und 17 Uhr Mundmasken in der Carl-Schurz-Straße 35 gegen eine Spende abgeholt werden.



Das Projekt „Mütter in Arbeit" (MinA) wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales im Rahmen der Bezirklichen Bündnisse für Wirtschaft und Arbeit gefördert.


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