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Integration ist keine freiwillige Leistung – sie ist gesellschaftliche Infrastruktur

Seit November sind Geflüchtete aus der Ukraine, EU-Bürger*innen, Menschen mit Duldung sowie Personen im laufenden Asylverfahren faktisch vom Zugang zu Integrationskursen ausgeschlossen.

Damit wird ihnen nicht nur der Erwerb der deutschen Sprache verwehrt. Auch der Zugang zu Bildung, Arbeit und politischer Teilhabe ist stark eingeschränkt.

Kurzsichtige Sparpolitik hat langfristige Folgen: Wer heute bei Integrationsangeboten spart, riskiert morgen soziale Isolation, Fachkräftemangel und gesellschaftliche Spaltung.

In einem aktuellen Interview bei rbb24 äußert sich Frau Dr. Marschke, Geschäftsführerin der GIZ gGmbH, zur Dringlichkeit dieses Themas.

https://www.rbb24.de/panorama/av/av24/video-integrationskurse-kuerzungen-einschraenkung.html

Wir stehen an der Seite der Betroffenen und fordern: Integrationskurse müssen ausgebaut – nicht abgebaut werden.

Denn Integration ist kein Luxus.
Sie ist Voraussetzung für gesellschaftlichen Zusammenhalt, wirtschaftliche Stabilität und demokratische Teilhabe.

Inna Gissa

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