Zum Beginn des Fastenmonats Ramadan möchte das Team der Gesellschaft für Interkulturelles Zusammenleben gGmbH (GIZ) allen Muslim*innen einen gesegneten, friedvollen und erfüllten Ramadan wünschen.
Ramadan ist eine Zeit der Besinnung, der Wertschätzung und des Miteinanders. Wir hoffen, dass Sie diesen besonderen Monat mit vielen bedeutungsvollen Momenten im Kreis ihrer Familie erleben. Wir schätzen Vielfalt, gegenseitiges Verständnis und ein respektvolles Zusammenleben.
Hayırlı, huzurlu ve bereketli bir Ramazan geçirmenizi dileriz.
رمضانی پربرکت، آرام و سرشار از آرامش برایتان آرزومندیم
نتمنى لكم رمضان مباركاً، هادئاً، ومفعماً بالخير
Das Fastenmonat Ramadan beginnt
Ein neues Gesicht bei der Mobilen Bildungsberatung
Die Mobile Bildungsberatung für Alphabetisierung und Grundbildung MBB hat ein neues Gesicht: zum Januar 2026 hat Liv Bahr die Stelle der Mobilen Bildungsberatung in Spandau übernommen. Ihre Vorgängerin Leah Strauß konnte bereits gute Beratungsstrukturen etablieren, die nun fortgeführt werden. In Spandau können etwa 20.000 Erwachsene nicht gut lesen und schreiben. Darum bietet die Mobile Bildungsberatung aufsuchende Beratungen für gering literalisierte Menschen an. Sie unterstützt z. B. beim Ausfüllen von Formularen und Briefen, begleitet Menschen zu Terminen bei Behörden, Ämtern und Ärzt*innen oder hilft bei Bewerbungen und Jobsuche.
Wir freuen uns darüber, dass das Projekt der Mobilen Bildungsberatung mit Liv Bahr fortgeführt werden kann, um so weiterhin Menschen in Spandau die gesellschaftliche Teilhabe zu erleichtern.
Inklusionsassistenz in den Winterferien
Trotz winterlicher Bedingungen und des BVG-Streiks konnte unsere Weiterbildung „Schulische Inklusionsassistenz“ bereits zum 10. Mal vom 2. Februar bis zum 13. Februar 2026 in der Carl-Schurz-Straße 35 erfolgreich stattfinden. Zwei bereichernde Wochen boten den Teilnehmer*innen die Möglichkeit, sich mit Themen der Inklusionsassistenz fundiert auseinanderzusetzen. Besonders wertvoll erwies sich der gegenseitige Austausch im Rahmen interaktiver Aufgaben, von dem die Teilnehmer*innen alle profitierten und als Gruppe zusammen wachsen konnten.
Unsere Weiterbildung „Schulische Inklusionsassistenz“ bietet eine intensive zweiwöchige Schulung mit insgesamt 42 Unterrichtseinheiten, die in sieben Module gegliedert sind. Ziel ist es, die Teilnehmer*innen auf ihre Tätigkeit als Inklusionsassistent*in in Berliner Schulen vorzubereiten und sie in ihrer professionellen Rolle zu stärken.
Die Weiterbildung umfasst folgende Themen:
1. Rahmenbedingungen, Haltung und Rolle der Inklusionsassistenz in der Berliner Schule
2. Ergänzende Pflege und Hilfe
3. Grundwissen über die Unterstützung der emotionalen und sozialen Entwicklung
4. Geistige Entwicklung
5. Körperliche und motorische Entwicklung
6. Autismus
7. Sinnesbehinderungen
Während der Schulung sind die Teilnehmer*innen von erfahrenen Dozent*innen auf ihrem Lernweg begleitet. Außerdem steht unser Lernsystem „Moodle“ für sie zur Verfügung, über das alle notwendigen Materialien zu den einzelnen Modulen während der Weiterbildung abgerufen und vertieft werden können.
Nach erfolgreichem Abschluss der Weiterbildung erhalten die Teilnehmer*innen ein Zertifikat.
Voraussetzungen für die Teilnahme sind:
• Deutschkenntnisse auf mindestens B1-Level
• ein einwandfreies Führungszeugnis
• Freude an der Arbeit mit Kindern im Schulalter
Weitere Informationen stehen unter https://giz.berlin/courses/schulische-inkluisionsassistenz.htm zur Verfügung. Bei Fragen oder Anmeldungen schreiben Sie uns gerne hier an: weiterbildung@giz.berlin
Unser nächster Kurs startet in den Osternferien vom 30. März bis zum 10. April 2026.
Wir freuen uns darauf, auch zukünftige Teilnehmer*innen auf ihrem beruflichen Weg zu begleiten.
Integration ist keine freiwillige Leistung – sie ist gesellschaftliche Infrastruktur
Seit November sind Geflüchtete aus der Ukraine, EU-Bürger*innen, Menschen mit Duldung sowie Personen im laufenden Asylverfahren faktisch vom Zugang zu Integrationskursen ausgeschlossen.
Damit wird ihnen nicht nur der Erwerb der deutschen Sprache verwehrt. Auch der Zugang zu Bildung, Arbeit und politischer Teilhabe ist stark eingeschränkt.
Kurzsichtige Sparpolitik hat langfristige Folgen: Wer heute bei Integrationsangeboten spart, riskiert morgen soziale Isolation, Fachkräftemangel und gesellschaftliche Spaltung.
In einem aktuellen Interview bei rbb24 äußert sich Frau Dr. Marschke, Geschäftsführerin der GIZ gGmbH, zur Dringlichkeit dieses Themas.
https://www.rbb24.de/panorama/av/av24/video-integrationskurse-kuerzungen-einschraenkung.html
Wir stehen an der Seite der Betroffenen und fordern: Integrationskurse müssen ausgebaut – nicht abgebaut werden.
Denn Integration ist kein Luxus.
Sie ist Voraussetzung für gesellschaftlichen Zusammenhalt, wirtschaftliche Stabilität und demokratische Teilhabe.
Inna Gissa
Workshop zum Thema Frauengesundheit
Am 11. Februar 2026 organisierte das Projekt FeMUTter im Rahmen des Sprachcafés einen Workshop zum Thema Frauengesundheit.
Von 10:00 bis 12:00 Uhr setzten sich die Teilnehmerinnen intensiv mit wichtigen Aspekten der gesundheitlichen Vorsorge auseinander. Besprochen wurden häufige gesundheitliche Beschwerden bei Frauen, Präventionsmöglichkeiten sowie regelmäßige ärztliche Untersuchungen und deren Bedeutung. Gemeinsam wurde thematisiert, wie oft Vorsorgeuntersuchungen empfohlen werden und warum diese für die langfristige Gesundheit wichtig sind.
Auch die sensiblen Themen Verhütung und Kinderwunsch fanden Raum im Workshop. In einer offenen und vertrauensvollen Atmosphäre konnten die Teilnehmerinnen Fragen stellen und sich austauschen.
Im sprachpraktischen Teil arbeiteten die Frauen mit Lückentexten und trainierten gezielt Wortschatz rund um das Thema Gesundheit. Zusätzlich entwickelten sie Dialoge für typische Situationen beim Arztbesuch und stärkten so ihre sprachliche Handlungskompetenz im Alltag.
Der Workshop war sehr gut besucht. Die Teilnehmerinnen beteiligten sich aktiv, zeigten großes Interesse und nahmen das Angebot mit Freude an. Die Veranstaltung verband erfolgreich Gesundheitsbildung mit praxisnaher Sprachförderung und leistete einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Selbstkompetenz der Frauen.
Olga Smirnova
FamAS startet 2026 in eine neue Projektphase
Das Projekt Familien und Alleinerziehende stärken - FamAS startet im Jahr 2026 in eine neue Projektphase und sucht nach neuen Teilnehmenden. Unser Angebot richtet sich an alleinerziehende Frauen und Männer mit Wohnsitz in Spandau, die von Arbeitslosigkeit betroffen sind oder Unterstützung zur Stabilisierung ihrer Arbeitsfähigkeit benötigen.
Sie wohnen in Spandau, sind beim Jobcenter Spandau angemeldet, alleinerziehend, möchten wieder arbeiten und sich mit Gleichgesinnten vernetzen? Sie möchten Ihre Kinder besser unterstützen? Dann sind Sie bei uns richtig!
Wie können Sie bei uns teilnehmen?
Es geht ganz einfach. Wenden Sie sich an Ihre Jobcenter-Berater*innen, melden Sie sich bei uns an und werden Sie Teils des Projekts! Wir freuen uns sehr auf Sie und werden uns Mühe machen, Ihre Themen und Anliegen zu klären.
Informationen über das Projekt
Was ist FamAS:
Im Rahmen einer personalisierten Begleitung über einen Zeitraum von acht Monaten unterstützen wir die Teilnehmenden durch Beratung, Coaching und Gruppenangebote dabei, Hindernisse anzugehen, Stärken zu fördern und Netzwerke aufzubauen, um den Weg zu einer nachhaltigen Arbeitsmarktintegration zu ebnen.
Die Schwerpunkte unserer Arbeit sind:
Psychologische Beratung, Jobcoaching sowie Unterstützung bei der Arbeitssuche in Einzelberatungen alle zwei Wochen.
Wöchentliche Gruppenaktivitäten zur Vernetzung untereinander (Frühstück mit evtl. Verweisberatung) sowie thematische Informationsveranstaltungen und Austauschtreffen zur Vernetzung der Teilnehmenden mit Spandauer Organisationen, die sie bei ihren Anliegen unterstützen können.
Projektstandorte:
Montags und dienstags sind wir unter der Adresse Rauchstraße 29/30, 13587 Berlin erreichbar. (Wasserstadt)
Mittwochs bis freitags findet ihr uns am Reformationsplatz 2, 13597 Berlin. (Altstadt)
Der beste Weg, uns zu kontaktieren, ist per E-Mail oder durch einen persönlichen Besuch an unseren Standorten.
Unsere Kontaktdaten:
Projektkoordination
Dipl-Psych. Fernando Chibbaro
E-Mail: fernando.chibbaro@giz.berlin
Tel.: 030 513 01 00 24
Projektassistenz
Daryna Butenko, M.A. Interkulturelle Germanistik/ Deutsch als Fremdsprache, B.A. Soziale Arbeit
E-Mail: daryna.butenko@giz.berlin
Tel.: 030 513 01 00 67
Projekt FamAS allgemein
Tel.: 030 513 01 00 07
E-Mail: fam@giz.berlin
Daryna Butenko