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News

Sommerprogramm für neu zugewanderte Kinder in Spandau

Die Durchführung von sogenannten „Ferienschulen“ ist bereits eine Tradition bei der GIZ gGmbH geworden: In den Schulferien werden von GIZ lustige und lehrreiche Aktivitäten für Kinder organisiert, damit diese auch in der unterrichtsfreien Zeit gefördert werden.

Auch in diesen Sommerferien haben wir für neu zugewanderte Kinder ein abwechslungsreiches Programm organisiert. Dies geschah in erfolgreicher Kooperation mit verschiedenen Spandauer Anlauforten für Kinder und Jugendliche, wie der Jugendbibliothek, der Zitadelle, dem Jonas-Haus und dem Schul-Umwelt-Zentrum Hakenfelde. Wir danken den Kooperationspartnern für die Workshops, Aktionen und Führungen.



Durch diese Möglichkeit der Annäherung können die Teilnehmenden der Ferienschulen außerdem das Angebot für Kinder und Jugendliche aus dem Bezirk kennenlernen und auch außerhalb der Ferienschule nutzen. Die Lerngruppen wurden von Kindern aus drei Gemeinschaftsunterkünften für Geflüchtete sowie ukrainischen Kindern aus der Nachbarschaft besucht.

Neben den Freizeitaktivitäten umfasst das Programm der Ferienschulen auch qualifizierten Deutschunterricht mit DAZ Fachkräften. In einem wertungsfreien Umfeld werden dabei sprachliche Basiskompetenzen spielerisch vermittelt. Wir konnten eine große Motivation und Freude bei den Teilnehmenden beobachten.

Wir bedanken uns im Nahmen der Teilnehmenden bei der Deutschen Kinder und Jugendstiftung gGmbH für die Finanzierung, bei der Ernst-Ludwig-Heim Grundschule sowie bei heimaten bei berlinovo für die gestellten Räumlichkeiten, bei den Spandauer Gemeinschatsunterkünften sowie den oben genannten Akteuren für die Erweiterung des Programms.

Wir freuen uns die Ferienschulen in den kommenden Herbstferien zu wiederholen!

Verschiedene Aktionen zum Weltalphatag am 8.September

Lerncafé auf Tour, Bewerbungs-Check, Lesungen: So bunt begeht Spandau den Weltalphatag
In Deutschland können 6,2 Millionen Menschen nicht ausreichend lesen und schreiben. 20.000 sind es in Spandau. Daran erinnert jährlich der Weltalphatag am 8. September. Das Alphabündnis Spandau lädt herzlich zu folgenden Aktionen rund um dieses Datum ein:

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Start der SuRe-Coaching Fortbildung

Wir freuen uns elf neue Teilnehmer*innen in der SuRe-Coaching-Fortbildung begrüßen zu dürfen!

Pädagog*innen aus ganz Berlin trafen sich am 26.08.2022 im Begegnungsort heimaten bei berlinovo in Spandau, um gemeinsam mit Prof. i.R. Dr.Clemens Seyfried (PH Linz), dem Entwickler des SuRe-Modells, die Fortbildung zu beginnen.

Die teilnehmenden pädagogischen Fachkräfte lernen in 5 Modulen kollegiale Fallberatung nach der SuRe Methode anzuleiten und können im Anschluss daran als SuRe-Coach*innen für die Arbeit an Berliner Schulen aktiv werden. Sie unterstützen die Arbeit an den Kooperationsschulen, leiten Schulungen und stehen anderen pädagogischen Fachkräften im Onlinetool https://sure.giz.berlin beratend zur Seite. Mittlerweile sind 55 SuRe-Coach*innen aktiv.

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Gemeinsamer Fachtag der Spandauer Integrationslots*innen und Stadtteilmütter

Am 25.08.2022 fand ein gemeinsamer Fachtag der Spandauer Integrationslots*innen und der Spandauer Stadtteilmütter statt. Erstmalig trafen sich beide Projekte zu einer gemeinsamen Veranstaltung, um sich über die anspruchsvolle Arbeit in den Kiezen auszutauschen, Schnittstellen der gemeinsamen Arbeit festzustellen und sich zu vernetzen.

Organisiert wurde der Fachtag von Frau Hochstaffl von der Fachkoordination Familienförderung des Bezirksamtes Spandau, mit Unterstützung der Teamleitungen beider Projekte. Frau Hüttinger und Herr Segina vom Bezirksamt nahmen im Rahmen ihrer Aufgaben zur Koordination von Geflüchteten ebenfalls daran teil.

Der Fachtag war sowohl sehr informativ und reich an wertvollem Input, als auch produktiv im Austausch. Es herrschte außerdem eine sehr nette Atmosphäre unter Kolleg*innen.



Die Spandauer Integrationlots*innen sind bei GIZ angesiedelt und werden gefördert von der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales. Sie bieten niedrigschwellige Sprach- und Kulturmittlung für Migranten an, das beinhaltet unter anderem Unterstützung beim Ausfüllen von Anträgen und Formularen, Übersetzungen und Begleitung zu Behördengängen und Schulen.



Erweiterte Öffnungszeiten im WiA-Büro Spandau

Außerhalb unserer regulären Öffnungszeiten (09:00 – 17:00 Uhr) ist das Willkommen-in-Arbeit-Büro Spandau (WiA-Büro) Dienstags auch bis 19:00 Uhr geöffnet. Durch unsere erweiterten Öffnungszeiten möchten wir auch Ratsuchende erreichen, die vor 17:00 Uhr z.B. aufgrund von Arbeit, Sprachkursen, o.Ä. verhindert sind.

Wir unterstützen Geflüchtete, Zugewanderte und alle Menschen ohne deutsche Staatsbürgerschaft Schritt für Schritt auf ihrem Weg in Bildung und Beruf. Als zentrale Schnittstelle bieten wir ein umfangreiches und integriertes Angebot.
Unsere Mobilen Bildungsberater*innen, Mobilen Jobberater*innen, Jobcoaches, Jobvermittlung und Migrationsberatung ermitteln Qualifikationen und Kompetenzen, zeigen Wege in Bildung oder in den Arbeitsmarkt auf und vermitteln passende Angebote. Sie beraten zu folgenden Themen:

• Jobsuche

• Ausbildungssuche

• Weiterbildungen/Umschulung/ Studium/ Sprachkurssuche

• Bewerbungen und Lebensläufe

• Anerkennung von im Ausland erworbenen Qualifikationen

Die Beratung ist kostenfrei und auf viele verschiedenen Sprachen möglich, u.a. Arabisch, Farsi, Russisch, Englisch, Französisch, Spanisch.

Um den Bedarfen von Frauen gezielt nachzukommen, bieten wir außerdem Beratungen speziell für Frauen an. Neben den individuellen Beratungen besteht außerdem die Möglichkeit auch Gruppenveranstaltungen zu entsprechenden Themen zu organisieren.

Finanziert wird das WiA-Büro Spandau aus Mitteln der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales.

WiA-Büro Spandau
Jüdenstraße 30
13597 Berlin
(U7 Altstadt Spandau)
Tel: 030 513 010 070
Mail: wia@giz.berlin
Öffnungszeiten: Montags, Mittwochs, Donnerstags & Freitags 09:00-17:00 Uhr / Dienstags 09:00-19:00 Uhr

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Tag der Jugend: Im Gespräch mit Jugendlichen und dem Bezirksstadtrat

Am internationalen Tag der Jugend, am 12. August, drehte sich einmal alles um Kinder und Jugendliche! Die Schulangebote der GIZ luden Kinder und Jugendliche aus der Ferienschule für neu zugewanderte Kinder in den Begegnungsort „heimaten“ in der Rauchstr. 29 ein. Es gab spielerische Aktivitäten und leckere Erfrischungen, und dazu kam der Spandauer Bezirksstadtrat für Jugend und Gesundheit, Oliver Gellert, zu Besuch.

Bei dieser besonderen Gelegenheit war vor allem unser Ziel, auf die Jugendlichen zuzugehen und sie nach ihren Interessen und Wünschen zu fragen. In der Ferienschule möchten wir den Teilnehmenden geeignete Orte und Freizeit-Angebote aufzeigen, die sie auch nach Abschluss der Ferienschule selbstständig besuchen können. Deshalb wollten wir von ihnen erfahren, für welche Aktivitäten sich diese Jugendlichen besonders interessieren, ob sie diese im Alltag durchführen können und welche Hindernisse dem möglicherweise im Weg stehen.

Im Gespräch zeigte sich, dass die Jugendlichen sich insbesondere für Sportarten wie Fußball, Basketball, Schwimmen oder Wrestling interessierten. Diese Aktivitäten können sie allerdings nur dann wahrnehmen, wenn ihre Gemeinschaftsunterkunft es organisiert oder wenn sie einen Trainer finden, der die Muttersprache der Jugendlichen spricht. Andere Hindernisse gibt es auch: Ein Mädchen wollte zum Beispiel gerne zum Schwimmunterricht, aber dieser sollte nur mit anderen Mädchen stattfinden. Viele Befragte waren auch an Videospielen interessiert, verfügten selbst aber über keine Spielkonsole.

Für die gewünschten Aktivitäten gibt es in Spandau zwar passende Angebote, die Jugendlichen finden allerdings oft den Weg nicht dorthin, da sie nichts davon wissen. Es fehlt die Verknüpfung zu Angeboten außerhalb ihres Netzwerks.

Über diese Erkenntnisse und weitere Beobachtungen aus vergangenen Ferienschulen haben wir auch mit Oliver Gellert diskutiert. Herr Gellert stellte interessante Ideen zur Kontaktaufnahme zwischen den existierenden Angeboten und den Jugendlichen vor und wir hoffen, dass wir den Jugendlichen Schritt für Schritt weiterhelfen können.
Wir danken Herrn Gellert und den Jugendlichen für den Austausch!

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