Am 13.03.2026 fand bei heimaten erneut eine Kehrenbürger-Aktion mit Unterstützung der BSR statt. Am Tag des gemeinsamen Müllsammelns stellte die BSR den 9 Erwachsenen und 13 Kindern die nötige Ausrüstung zu Verfügung: Besen, Westen, Greifzangen, Handschuhe und Müllsäcke. Besonders schön war es, dass die Kinder der benachbarten Kita Havelpiraten mit zwei Erzieherinnen dabei waren. Der Aktion schlossen sich Frau Sebahat Atli (MdA) und eine Vertreterin des Mieterbeirats der berlinovo an. Nachdem die Umgebung aufgeräumt und verschönert worden war, warteten auf die Teilnehmenden leckerer Kuchen und Obstteller bei heimaten.
Wir möchten uns noch einmal bei allen Kleinen und Großen sowie bei der BSR ganz herzlich bedanken.
Joanna Iqbal
Kehrenbürgertag in Hakenfelde
GIZ gegen den Zulassungsstopps
Am Samstag, den 14.03.2026 machte sich die GIZ mit rund 25 Personen auf den Weg zur Demo gegen die Kürzungen der Bundesregierung: „Deutschkurse sichern, nicht streichen!“. Unsere Dozent*innen, Teilnehmende aus verschiedenen Kursen und andere Mitarbeiter*innen der GIZ unterstützten diese Demo. Diese startete vor dem Innenministerium und endete vor dem Brandenburger Tor. Es war uns wichtig ein Teil davon zu sein und zu zeigen, dass die Kürzungen große Nachteile für alle Beteiligten mit sich bringen. Menschen aus aller Welt, die arbeiten, sich integrieren und sich eine Zukunft in Deutschland aufbauen möchten, haben jetzt keine Chance mehr einen Integrationskurs zu besuchen. Ohne die Integrationskurse bleiben sie vor verschlossenen Türen stehen. Ohne Sprache bleibt auch die Teilhabe am Alltag, Arbeitsmarkt und der Gesellschaft verwehrt oder ist nur gering möglich.
Die Kürzungen betreffen rund 130.000 Menschen, die laut der neuen Regelungen nicht zum Integrationskurs zugelassen werden. An diesem dürfen in Zukunft nur noch Menschen teilnehmen, die vom Jobcenter oder der Ausländerbehörde verpflichtet werden.
Wir stellen uns auch gegen diesen Zulassungsstopp und die Integration sollte aus unserer Sicht keinen Luxus darstellen!
Biljana Zec
Neue SpOri-Kurse starten!
Ab dem 23. März 2026 starten in der Altstadt Spandau wieder neue Sprach- und Orientierungskurse (SpOri) für Menschen, die über den Familiennachzug eingereist sind.
Die Kurse sollen den Integrationsprozess der Teilnehmenden erleichtern und ihnen die Wartezeit bis zum Integrationskurs verkürzen.
Vermittelt werden wichtige Redewendungen und grundlegende Sprachkenntnisse für den Alltag, außerdem Informationen zu wichtigen Alltagsthemen (z. B. Elternzeit, Mutterschaftsurlaub, Kinderbetreuungsgeld, das Schulsystem, die Schulanmeldung, der Wohnungsmarkt und die Wohnungssuche).
Die Teilnehmenden werden dabei, außer in der deutschen Sprache, auch in anderen Sprachen, v.a. Türkisch und Arabisch, begleitet.
Zugangsvoraussetzung ist die Zulassung zum Integrationskurs.
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter https://giz.berlin/projects/perspektiven-schaffen-sprach-und-orientierungskurse.htm
Arabisch:
بدء دورات SpOri الجديدة!
ابتداءًا من 23 شباط 2026 تُستأنف دوراتنا الجديدة في اللغة والاندماج (SpOri) في البلدة القديمة لمنطقة شبانداو، للأشخاص الذين وصلوا إلى ألمانيا عبر لمّ شمل العائلات.
أُطلقنا هذه الدورات لتسهيل عملية اندماج المشاركين وتقليل فترة انتظارهم قبل بدء دورة الاندماج. سيتعلم المشاركون عبارات مهمة ومهارات لغوية أساسية للحياة اليومية، بالإضافة إلى معلومات حول مواضيع رئيسية (مثل: إجازة الوالدين، إجازة الأمومة، بدل رعاية الأطفال، النظام التعليمي، التسجيل في المدارس، سوق الإسكان، وإيجاد سكن).
سيتلقى المشاركون الدعم باللغة الألمانية ولغات أخرى، وخاصة التركية والعربية. ويُشترط لمن يرغب في التسجيل أن تكون لديه موافقة للالتحاق بدورة الاندماج.
للمزيد من المعلومات حول المشروع، يُرجى زيارة الرابط التالي:
https://giz.berlin/projects/perspektiven-schaffen-sprach-und-orientierungskurse.htm
Englisch:
New SpOri Courses Starting!
On 23 March 2026 the next language and orientation (SpOri) courses designed for people, arriving in Germany through the family reunification program, will start in Altstadt Spandau.
The overall objective of the courses is to support participants' integration process in Germany. By attending the SpOri courses, prospective participants will shorten the waiting period until they receive their spots in German integration course.
In the framework of the SpOri courses, participants will learn important phrases in German for daily use as well as receive information on key topics, for instance: parental leave, maternity leave, childcare allowance, the school system, school enrollment, the housing market, and finding accommodation.
In addition to German, participants will also receive support in other languages, among others in Turkish and Arabic.
To qualify for the SpOri courses, prospective participants should have an admission to the German integration course. Further information about the project can be found at https://giz.berlin/projects/perspektiven-schaffen-sprach-und-orientierungskurse.htm
Russisch:
Начало новых курсов SpOri!
23 мартa 2026 года в Альтштадт Шпандау стартуют новые языковые и ориентационные курсы (SpOri) для людей, прибывших в страну по программе воссоединения семьи.
Цель курсов: облегчить процесс интеграции участников и сократить время ожидания до начала интеграционного курса.
Участники изучат важные разговорные выражения и базовые языковые навыки для повседневной жизни, а также получат информацию по важным темам (например, отпуск по уходу за ребёнком, отпуск по беременности и родам, пособие по уходу за ребёнком, школьная система, запись в школу, рынок жилья и поиск жилья).
Помимо немецкого языка, участникам также будет предоставлена поддержка на других языках, прежде всего на турецком и арабском.
Условием участия является допуск к интеграционному курсу. Дополнительную информацию о проекте вы можете найти на https://giz.berlin/projects/perspektiven-schaffen-sprach-und-orientierungskurse.htm
Türkisch:
Yeni SpOri Kursları Başlıyor!
23 Mart 2026‘de Altstadt Spandau'de, aile birleşimi yoluyla ülkeye gelen kişiler için dil ve oryantasyon (SpOri) kursları başlayacaktır.
SpOri kurslari katılımcıların uyum sürecini kolaylaştırmayı ve entegrasyon kursu başlayana kadar mevcut olan bekleme süresini kısaltmayi amaçlamaktadır.
Kurslarda günlük hayatta kullanılan önemli ifadeler öğretilmekte, ayrıca önemli günlük konular hakkında bilgi verilmektedir, örneğin ebeveyn izni, doğum izni, çocuk bakım parası, okul sistemi, okula kayıt, konut piyasası ve konut arama.
Katılımcılara Almancanın yanı sıra, diğer dillerde de destek sağlanmaktadır, özellikle Türkçe ve Arapça’da.
Katılım için entegrasyon kursuna kabul şarttır. Proje hakkında daha fazla bilgiye https://giz.berlin/projects/perspektiven-schaffen-sprach-und-orientierungskurse.htm adresinden ulaşabilirsiniz.
Austauschabend des AMIF-Projekts „Perspektiven schaffen“
Teilnehmende des AMIF-Projekts „Perspektiven schaffen“ und Gäste trafen sich am Dienstag, dem 19.02.26 zum Austauschabend, der einmal monatlich angeboten wird.
In einem Vortrag und einem anschließenden Meinungsaustausch über verschiedene Möglichkeiten haben Herr Alaous, Mitarbeiter des GuD-Projekts und Frau Uljana Bogdanova, Mitarbeiter*in der Integrationslots*innen (beides Projekte der Gesellschaft für interkulturelles Zusammenleben gGmbH) einen Vortrag gehalten und über ihre Arbeit informiert.
Frau Bogdanova erzählte, dass Integrationslots*innen kostenlos Begleitungen und Sprachmittlung bei Ämtern und Behörden anbieten. Zudem arbeiten sie zunehmend mit den Flüchtlingseinrichtungen im Bezirk zusammen. Dabei steht das Angebot sowohl öffentlichen Einrichtungen, Schulen, Kitas und dem Jobcenter als auch Einzelpersonen zur Verfügung.
Herr Alaous berichtete über die Ziele des GUD Projekts, nämlich Neuzugewanderten, die Probleme dabei haben sich auf dem Berliner Wohnungsmarkt zurechtzufinden, Hilfe zu leisten. Auch Mieter*innen, die Fragen zu ihrem Mietvertrag, dem Mietrecht und den Nebenkostenabrechnungen haben, können bei uns Unterstützung finden.
Mavjuda Akramova-Ochs und Yahya Alaous (AMIF-Team) erläuterten zudem das Projekt, seine Ziele und die Zielgruppe sowie die Unterstützungsangebote in verschiedenen Bereichen. Die angebotenen Kurse vermitteln grundlegende sprachliche Redemittel und Kenntnisse, die zur Bewältigung alltäglicher Bedürfnisse beitragen. Sie bestehen aus einem sprachlichen Teil und einem inhaltlichen Teil. Zu den thematischen Schwerpunkten gehören unter anderem: Elterngeld, Mutterschutz, Betreuungsgeld, Kitaplatzsuche, Aufgaben der Betreuung, Rechte der Kinder, Schulsystem, Schulanmeldung, Aufgaben von Eltern und Lehrkräften sowie Wohnungsmarkt und Wohnungssuche.
Mavjuda Akramova-Ochs
Tag gegen antimuslimischen Rassismus
Am 15. März ist der Tag gegen antimuslimischen Rassismus. Mit diesem Beitrag machen wir sichtbar, was die Zahlen schon lange belegen: Muslimisch gelesene Menschen sind in Deutschland überdurchschnittlich häufig von Ausgrenzung, Benachteiligung und Gewalt betroffen – im Alltag, in Bildung, bei Behörden und auf dem Arbeitsmarkt.
Laut einer neuen Auswertung des Sozio-ökonomischen Panels (SOEP) im Auftrag der Antidiskriminierungsstelle des Bundes hat gut jede achte erwachsene Person in Deutschland in den letzten zwölf Monaten Diskriminierung erlebt – hochgerechnet rund neun Millionen Menschen. Besonders betroffen sind Menschen mit Migrationsgeschichte und Muslim*innen: 28,6 Prozent der befragten Muslim*innen berichten von Diskriminierungserfahrungen, bei muslimischen Frauen mit Kopftuch sind es sogar mehr als 38 Prozent.
Als GIZ gGmbH unterstützen wir Menschen, die antimuslimischen Rassismus erleben: durch Beratung, Empowerment-Angebote und Begleitung im Beschwerde- und Meldeverfahren. Wir arbeiten mit Partner*innen zusammen, um Diskriminierung systematisch zu erfassen und unsere Erfahrungen in politische Prozesse einzubringen – damit Schutzlücken geschlossen und Betroffene besser abgesichert werden.
Der Tag gegen antimuslimischen Rassismus erinnert daran, dass es nicht um Einzelfälle geht, sondern um strukturelle Muster. Wir setzen uns dafür ein, dass antimuslimischer Rassismus als solcher benannt, ernst genommen und wirksam bekämpft wird – in Gesetzen, in Institutionen und im Alltag.
Wenn du selbst Diskriminierung im Zusammenhang erlebt hast, kannst du dich an unsere Beratungsstelle wenden. Gemeinsam schauen wir, welche Schritte möglich sind und wie wir dich unterstützen können.
Inna Gissa
Frauen stärken Frauen – Workshop zum Internationalen Frauentag
Anlässlich des Internationaler Frauentag hat das Projekt FeMUTter einen besonderen Workshop zum Thema Frauenrechte und Selbstfürsorge organisiert. Frauen aus verschiedenen Herkunftsländern kamen zusammen, um sich auszutauschen, voneinander zu lernen und sich gegenseitig zu stärken.
Im Mittelpunkt des Workshops standen Frauenrechte, aber auch Themen wie Selbstfürsorge, Solidarität und Unterstützung unter Frauen. Die Teilnehmerinnen erzählten offen von ihren persönlichen Erfahrungen, Herausforderungen und Erfolgen. Dabei entstand ein Raum voller Vertrauen und Wertschätzung. Viele Frauen erhielten Lob und Anerkennung von den anderen Teilnehmerinnen – ein wichtiger Moment, der zeigte, wie viel Kraft in gegenseitiger Unterstützung steckt.
Ein zentraler Gedanke des Treffens war: „Nur gemeinsam sind wir stark.“ Wenn Frauen sich gegenseitig Mut machen, Energie geben und füreinander einstehen, entsteht eine starke Gemeinschaft.
Auch die Situation von Frauen im Iran und in Afghanistan wurde thematisiert. Die Teilnehmerinnen sprachen über die Herausforderungen, denen viele Frauen dort begegnen, und sendeten ihnen symbolisch Kraft, Solidarität und Hoffnung.
Zum Abschluss des Workshops wurde der Tag in einer feierlichen und fröhlichen Atmosphäre gemeinsam gefeiert. Die Frauen tanzten, lachten und genossen den Moment des Zusammenkommens – ein Zeichen von Lebensfreude, Gemeinschaft und Stärke.
Wir gratulieren allen Frauen herzlich zum Internationalen Frauentag. Lasst uns weiterhin zusammenstehen, uns gegenseitig unterstützen und gemeinsam für Gleichberechtigung, Respekt und ein starkes Miteinander eintreten.
Frauen halten zusammen – heute und jeden Tag.
Afsaneh Afraze