Der rote Rucksack bietet im Frühling neue Sprechstunden für die Mobile Bildungsberatung an.
Zu den offenen Sprechstunden können Menschen in den Stadtteilen niedrigschwellig ohne Termin vorbei kommen. Formulare, Papiere und Anträge können direkt zu der Beratung mitgebracht werden. Die Sprechstunden sind natürlich kostenlos, anonym und vertraulich. Es gibt größtenteils die Möglichkeit für Kopien oder Ausdrucke.
Hier ist der rote Rucksack vor Ort:
- Stadtteilzentrum Siemensstadt, Wattstr. 13, 05.05.26, 13-15 Uhr
- Temporäres Stadtteilzentrum Falkenhagener Feld, Elmweg 10, 06.05.26, 12-14 Uhr
- Stadtbibliothek Spandau, Carl-Schurz-Str. 13, 26.05.26, 10- 12 Uhr
Erfreulicherweise ist der rote Rucksack mit den Sprechstunden in verschiedenen Stadtteilen und Schnittstellen im Bezirk Spandau vor Ort, um gering Literalisierte Menschen erreichen zu können. Dadurch ist ein niedrigschwelliger Kontakt in den Stadtteilen und im Alltag möglich, um Menschen bei Schwierigkeiten mit dem Lesen und Schreiben weiter helfen zu können.
Liv Bahr
Der rote Rucksack Sprechstunden im Frühling
FuTog Jobmesse: Lots*innen unterstützen Verständigung und Zugang
Gestern waren vier Integrationslots*innen unseres Teams auf der FuTog Berlin 2026 (Future Together Berlin) vertreten und haben Besucher*innen insbesondere durch Sprachmittlung unterstützt. Auch in diesem Jahr brachte die Messe zahlreiche Akteur*innen zusammen: Rund 3.500 Geflüchtete kamen mit Vertreter*innen aus etwa 50 Unternehmen ins Gespräch und informierten sich über Ausbildungsmöglichkeiten, Beschäftigung, die Anerkennung von Abschlüssen sowie Qualifizierungsangebote.
Die Lots*innen trugen dazu bei, Verständigungshürden abzubauen und einen direkten Austausch zwischen Unternehmen, Institutionen und Interessierten zu ermöglichen. So konnten Gespräche erleichtert, Informationen gezielter vermittelt und Zugänge zu Angeboten eröffnet werden. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zu mehr Teilhabe und Orientierung auf dem Arbeitsmarkt.
Yvonne Beifuss
Lesen oder Nichtlesen – das ist hier die Frage!
Es stimmt: Es gibt Lese-Ratten und Menschen, die lieber andere Dinge tun. Und das ist total in Ordnung. Aber: Die Welt ändert sich, auch die Bücher-Welt. Es gibt mehr und mehr Literatur für alle. Also Geschichten, Romane und Theater-Stücke, die jede und jeder gut lesen kann. Auch Menschen, für die Lesen schwierig ist. Sie heißen: Bücher in Einfacher Sprache.
Literatur ist toll: Geschichten helfen uns, unsere Gefühle zu verstehen. Und neue Dinge zu lernen. Und die Welt besser kennen zu lernen. Aber viele Menschen mussten in der Schule schwierige Bücher lesen. Mit langen Sätzen und komplizierten Wörtern. Das fanden manche anstrengend. Es hat ihnen keinen Spaß gemacht.
Bücher in Einfacher Sprache können ihnen den Spaß zurückgeben: Sie erzählen Geschichten in kurzen Sätzen. Und mit wenig schwierigen, langen Wörtern. Aber sie erzählen die Geschichten trotzdem sehr schön und sehr spannend. Man möchte gar nicht mehr aufhören.
Heute, am 23. April, ist Welttag des Buchs. Das Alpha-Bündnis Spandau möchten deshalb alle zum Lesen ermutigen.
Bei uns im Lerncafe gibt es viele Bücher in Einfacher Sprache. Und auch in der Stadt-Bibliothek am Rathaus Spandau. Die Bücher dort kann man auch ausleihen. Und in Ruhe zu Hause lesen. Die Bücher in Einfacher Sprache stehen im Erdgeschoss. Fragt einfach bei der Information. Dann zeigt man sie euch.
Julia Naji
Gruppen-Informationsveranstaltung vom Projekt Familien und Alleinerziehende stärken für potenzielle Teilnehmende beim Jobcenter Spandau erfolgreich verlaufen
Am 01.04.2026 präsentierte das Projekt Familien und Alleinerziehende stärken (FamAS) im Rahmen der Projekt-Akquise ihre Arbeit für interessierte Kundinnen des Jobcenters Spandau. In Kooperation mit dem Jobcenter Berlin-Spandau stellte Frau Alessia Gordienko, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt, die Unterstützungsangebote des Jobcenters für Teilnehmende der Veranstaltung vor. Danach stellte Herr Fernando Chibbaro, Koordinator des Projekts, das Projekt und seine Schwerpunkte vor. Im Anschluss konnten Herr Fernando Chibbaro und Frau Daryna Butenko (Projektassistentin) Fragen der interessierten Frauen zum Projekt beantworten. Einige Teilnehmende konnten sofort zur Mitarbeit am Projekt gewonnen werden. Wir danken dem Jobcenter Spandau für die erfolgreiche Veranstaltung.
Haben Sie Interesse, am Projekt teilzunehmen? Sind Sie alleinerziehend? Melden Sie sich gern bei uns. Die Teilnahme ist kostenlos.
Weitere Informationen unter: https://giz.berlin/projects/familien-staerken-spandau-aktiv-fuer-alleinerziehende.htm
Daryna Butenko
Frühlingsfest in der Gemeinschaftsunterkunft Freiheit 11
Am 15.04.2026 fand in der Gemeinschaftsunterkunft Freiheit 11 ein Frühlingsfest statt, bei dem auch unsere Kolleginnen mit einem eigenen Stand vertreten waren. Dort hatten sie die Möglichkeit, ihre Projekte vorzustellen und mit Bewohner*innen ins Gespräch zu kommen. Die Veranstaltung war sehr gut besucht und zog zahlreiche Interessierte an. Besonders erfreulich war das große Interesse an unseren Projekten: Viele Gäste informierten sich ausführlich, stellten Fragen und zeigten großes Engagement für die vorgestellten Inhalte. Auch der Bezirksbürgermeister Herr Bewig war anwesend und besuchte unseren Stand und sprach seinen Dank und Anerkennung für das Engagement aus. Insgesamt war das Frühlingsfest ein voller Erfolg und bot eine wertvolle Gelegenheit, unsere Arbeit sichtbar zu machen und neue Kontakte zu knüpfen.
Yvonne Beifuss
Abgeordnete Aldona Niemczyk besucht GIZ
Am 17.04.26 besuchte die fachpolitische Sprecherin für Frauen und Gleichstellung der CDU-Fraktion aus dem Abgeordnetenhaus Frau Aldona Niemczyk den Träger. Bei einem Rundgang konnte sich die Abgeordnete ein Bild von der Vielfalt der verschiedenen Aktivitäten machen. Insbesondere informierte sie sich über die Arbeit des Projektes "Work for Refugees" https://giz.berlin/projects/wfr.htm und tauschte sich über die Arbeitsmarktintegration der Zugewanderten insbesondere der Frauen aus.