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News

Die Mobile Bildungsberatung ist „Der rote Rucksack“

Die Mobile Bildungsberatung für Alphabetisierung und Grundbildung Spandau (MBB) hat einen neuen Namen. Das Projekt trägt jetzt den Titel „Der rote Rucksack“.
Damit werden zwei Dinge umgesetzt: Zum einen hat das Projekt mit dem Namen „Der rote Rucksack“ einen wesentlich kürzeren und einfacheren Namen für die Zielgruppen. Zum anderen wird das Projekt der Mobilen Bildungsberatung mit dem Bild des roten Rucksacks verknüpft. Dadurch bekommt das Projekt ein griffiges Wiedererkennungssymbol, um sich sichtbarer und einprägsamer für Ratsuchende und Multiplikator*innen in den Spandauer Vernetzungsstrukturen zu repräsentieren. Das Bild des roten Rucksacks steht dabei für das Unterwegssein der mobilen Bildungsberatung in Spandau.
Die bisherigen Aufgabenbereiche des Projekts werden weiter fortgesetzt. Der rote Rucksack unterstützt gering Literalisierte bei Lesen und Schreiben im Alltag z.B. beim Ausfüllen von Anträgen und Formularen, bei Begleitungen zum Amt oder zu Ärzt*innen oder generell bei Lesen und Schreiben, um gesellschaftliche Teilhabe möglich zu machen.

Liv Bahr

Antifeminismus-Workshop: Was ist eigentlich Antifeminismus?

Am Montag, den 23.03.2026, haben unsere Registerstelle und FeMUTter im Rahmen des Aktionsmärz einen Workshop zum Thema Antifeminismus organisiert. An dem Workshop nahmen Aktivist*innen aus Spandau und Besucher*innen des FeMUTter-Projekts teil. Im Rahmen des Workshops wurden Frauenfeindlichkeit und Gewalt gegen Frauen sowie deren Zusammenhang mit Antifeminismus thematisiert. Darüber hinaus wurde erörtert, warum die extreme Rechte antifeministisch ist.
Während des Workshops tauschten die Teilnehmer*innen ihre eigenen Erfahrungen aus und überlegten gemeinsam, wie man in solchen Situationen reagieren kann. Der Workshop ermöglichte einen angenehmen und offenen Austausch zwischen den Teilnehmer*innen.

Sevim Özdemir

Stolpersteineputzaktion

Am Sonntag, dem 22.03.2026, führte die Registerstelle Spandau in Kooperation mit der Jugendgeschichtswerkstatt Spandau (JGW) eine Stolpersteineputzaktion im Rahmen des Kiezspaziergangs zu ausgewählten Stolpersteinen in der Altstadt durch. Der Kiezspaziergang wurde im Rahmen des Aktionsmonats März von der Jugendgeschichtswerkstatt (JGW) und der Zitadelle Spandau organisiert und von der JGW durchgeführt. Während des Spaziergangs erzählte Svenja Tietz von der JGW die Geschichte der Familien Oehl, Familie Lieber/Chana und Heinz Rehfeldt, Familie Papiermeister, Familie Pieck und die Geschichte von Hedwig Daum – Opfer der sogenannten Euthanasie – sowie Ehepaar Siegmann (Adler-Apotheke), Lina Steffen und der Familie Zeller. Gleichzeitig putzte unsere Kollegin von Register Spandau die besuchten Stolpersteine.

Sevim Özdemir

Job-Speed-Dating mit VERITAS Pflegedienst Berlin Süd GmbH

Am 24. März 2026 hat das Projekt Work for Refugees ein Job-Speed-Dating mit VERITAS Pflegedienst Berlin Süd GmbH im Bereich Pflege in den Räumlichkeiten der Gesellschaft für interkulturelles Zusammenleben (GIZ) in Spandau durchgeführt. Am Job-Speed-Dating nahmen insgesamt 16 Klient*innen aus verschiedenen Herkunftsländern teil, die gemäß den Kriterien bzw. Wünschen des jeweiligen Unternehmens zum Matching eingeladen wurden.
Job-Speed-Datings werden im Projekt Work for Refugees ab 3 offenen Jobangeboten im Unternehmen kostenfrei angeboten. Solche Formate sind besonders wichtig, um den direkten Austausch zwischen Arbeitgeber*innen und arbeitsuchenden Menschen zu fördern und nachhaltige Integrationsprozesse in den Arbeitsmarkt zu unterstützen.

Wenn auch Sie Interesse haben ein Job-Speed-Dating mit uns durchzuführen, kontaktieren Sie uns gerne per E-Mail unter wfr@giz.berlin.

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Das Projekt „Work for Refugees“ wird von der Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung gefördert und umgesetzt durch die Gesellschaft für interkulturelles Zusammenleben gGmbH und den Kooperationspartnern im Projekt Paritätische Wohlfahrtsverband LV Berlin e.V. sowie Stiftung Zukunft Berlin.

Teilnahme von „Work for Refugees" an der Jobmesse „Culture & Future"

Am 25. März 2026 nahm das Projekt Work for Refugees an der Jobmesse „Culture & Future" vom Jobcenter Berlin Steglitz-Zehlendorf mit einem Beratungsstand teil.

Die Jobmesse richtete sich gezielt an zugewanderte Menschen und bündelte Angebote rund um die Themen Beschäftigung, Ausbildung und Qualifizierung. Im Mittelpunkt der Gespräche am Beratungsstand von Work for Refugees standen die individuelle berufliche Orientierung, die Klärung von Fragen zum Arbeitsmarktzugang sowie die Vermittlung konkreter Perspektiven für den Berliner Arbeitsmarkt.

Nouruz im Frauensprachcafé des Projekts FeMUTter

Anlässlich des Festes Nouruz, des persischen Neujahrs- und Frühlingsfestes, fand am 20. März im Projekt FeMUTter ein ganz besonderes Sprachcafé statt. In diesem Jahr fiel das Fest zeitlich mit dem Ende des Ramadans zusammen und verlieh dem Nachmittag eine zusätzliche, besondere Bedeutung. Frauen aus dem Iran und Afghanistan kamen zusammen, um gemeinsam zu feiern und sich auszutauschen.

Der Nachmittag stand ganz im Zeichen des Frühlings und des Miteinanders. Mitgebrachte Blumen schmückten die Räume und sorgten für eine festliche, lebendige Atmosphäre. Ein besonderer Höhepunkt war der liebevoll vorbereitete Haft Sin, ein traditionell gedeckter Tisch, auf dem sieben symbolische Dinge mit dem Anfangsbuchstaben „S“ arrangiert werden, darunter zum Beispiel Äpfel (Sib) und Knoblauch (Sir). Die Gegenstände stehen sinnbildlich für Tugenden wie beispielsweise Gesundheit und Fröhlichkeit.

Die Teilnehmerinnen brachten zudem zahlreiche Speisen aus ihren Herkunftsländern mit, sodass ein buntes, vielfältiges Buffet entstand. In angenehmer und herzlicher Atmosphäre wurde gemeinsam gegessen, gesprochen und getanzt.

Gerade angesichts der aktuellen politischen Situation war dieser Nachmittag für viele Frauen von besonderer Bedeutung. Das gemeinsame Zusammenkommen bot die Möglichkeit Kraft zu schöpfen, Gemeinschaft zu erleben und ein Stück Vertrautheit und Normalität zu bewahren. Es wurde damit nicht nur ein Fest begangen, sondern auch ein geschützter Raum für Begegnung, Rückhalt und gegenseitiger Unterstützung geschaffen.

Rebecca Günthner

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