Die Generalversammlung der Vereinten Nationen erklärte den 22. August im Jahr 2019 zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer von Gewalthandlungen aufgrund der Religion oder der Weltanschauung, damit an diesem Tag weltweit der Opfer von Gewalthandlungen aufgrund ihrer Religion oder Weltanschauung wird gedacht. Anlass waren die weltweit zunehmenden Fälle von Gewalt, Verfolgung und Anschlägen gegen Menschen aufgrund ihrer Religion oder Weltanschauung, insbesondere gegen Angehörige religiöser Minderheiten. Der Gedenktag soll an die Opfer und Überlebenden erinnern und zugleich auf das Recht jedes Menschen auf Religions- und Weltanschauungsfreiheit aufmerksam machen.
22. August: Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer von Gewalthandlungen aufgrund der Religion oder der Weltanschauung
Gerade religiöse und weltanschauliche Minderheiten sind in vielen Ländern der Welt besonderen Gefahren ausgesetzt. Sie sind Hass in der Gesellschaft ausgesetzt und werden verfolgt. Religiöse Minderheiten sind Teil vielfältiger Gesellschaften und Religions- und Weltanschauungsfreiheit ist ein Menschenrecht sowie ein wichtiges Element von Demokratie. Rassismus und Diskriminierung sind Formen der Unterdrückung der Religions- und Weltanschauungsfreiheit. Deshalb ist es wichtig, Rassismus und Diskriminierung jeglicher Art sowie aufgrund von Religion oder Weltanschauung sichtbar zu machen.
Beim Register Spandau können Sie Vorfälle von Rassismus und Diskriminierung melden.
über Meldeformular: https://berliner-register.de/vorfall-melden/
via E-Mail: register.spandau@giz.berlin
Sevim Özdemir