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Kornelia Haugg vom BMBF im Kurzinterview

Heute spricht Kornelia Haugg, Leiterin der Abteilung "Berufliche Bildung; Lebenslanges Lernen" im Bundesminsterium für Bildung und Forschung (BMBF), im Kurzinterview über Erwartungen, Ziele und Wünsche an das Projekt ABCami.

1. Warum finden Sie ABCami wichtig?
Das Projekt „Alphabetisierung und Bildung in der Moschee" (ABCami) richtet sich mit seinem Konzept zum Erlernen der deutschen Sprache an Menschen, die aus der Türkei stammen – eine große Gruppe von Menschen in Deutschland. Das Projekt trägt zu einer erheblichen Verbesserung der Lebenssituation der Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei, denn nur wer über einen ausreichenden Wortschatz der deutschen Sprache verfügt und in der Anwendung der Worte geübt ist, kann hier in unserem Land selbstständig und unabhängig Alltagssituationen bewältigen.

2. Was gefällt Ihnen am ABCami Ansatz?
Zwei Dinge fallen mir besonders positiv auf:
Erstens: es handelt sich um sogenannte „aufsuchende Weiterbildungsangebote", was zu mehr Akzeptanz und auch mehr Motivation bei den Teilnehmenden führt.
Zweitens: der Ansatz der kontrastiven Sprachbetrachtung. Anders als beim Erlernen der englischen oder französischen Sprache, wird hier bewusst von dem Prinzip der ausschließlichen Sprachvermittlung in der jeweiligen Sprache abgewichen. Verschiedene Aspekte der Grammatik und bis zum Vorliegen ausreichender deutscher Sprachkenntnisse kommt hier eine vergleichende Sprachbetrachtung zum Einsatz, der bei Lehrenden und Lernenden positiv aufgenommen wird.

3. Was wünschen Sie sich vom Projekt?
Ich wünsche mir, dass das Projekt einen Multiplikator-Effekt erzielt. Die beteiligten Moscheen sind aktive gesellschaftliche Partner in der „Nationalen Dekade für Alphabetisierung". Sie können sich als Bildungsorte weiter profilieren und sich mit ihren Angeboten noch weiter in die Stadtteile hinein öffnen.

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