Wir benutzen Cookies um das Erlebnis auf dieser Website zu verbessern. Wenn Sie weiterhin ohne Ihre Einstellungen zu verändern auf dieser Website surfen, dann akzeptieren Sie diese. Mehr Informationen

Okay, schließe diese Info

   Anmelden

Startseite»Projekte»Integration in Spandau - für Spandau

Integration in Spandau - für Spandau

Innerhalb des dreijährigen Projektes „Integration in Spandau – für Spandau“ seit April 2022 können die Teilnehmenden kontinuierlich in einer Begegnungsstätte ehrenamtlich mitarbeiten. Die Begegnungsstätte heimaten bei berlinovo ist ein Treffpunkt für Bewohnerinnen und Bewohner in Spandau Hakenfelde, wird durch GIZ betrieben und eignet sich hervorragend zum ehrenamtlichen Engagement und zur Kontaktaufnahme mit der Nachbarschaft.

Um Teilhabe an der Gesellschaft zu haben, ist das Erlernen der deutschen Sprache
unabdingbar. Vor allem der praktische Gebrauch ist sehr wichtig, damit die Teilnehmenden von Integrationskursen auch über den Sprachkurs hinaus ihr erlerntes Deutsch anwenden können und nachhaltig gesellschaftlich partizipieren können. Häufig geben Integrationskursteilnehmende jedoch an, dass sie in ihrer Freizeit mit niemandem Deutsch sprechen können, da sie keine Berührungspunkte mit der Gesellschaft haben. Eine Gesellschaft kann nur funktionieren, wenn sie nicht von Vorurteilen, Ängsten und Distanz geprägt ist. Das Projekt „Integration in Spandau – für Spandau“ will diesen Tendenzen entgegenwirken und eine nachhaltige Basis schaffen, indem die interkulturelle Interaktion und die soziale Teilhabe gefördert werden.

Daher hat das Projekt zwei klare Ziele:

Ziel 1: Ausbau der Deutschkenntnisse im praktischen Gebrauch

Die Teilnehmenden sind im täglichen Austausch mit den deutschsprachigen
Besucherinnen und Besuchern der verschiedenen Angebote in der Begegnungsstätte.
Dadurch können sie ihre theoretisch erworbenen Deutschkenntnisse niedrigschwellig
anwenden und somit einüben und ausbauen.

Ziel 2: Soziale Teilhabe vor Ort stärken

Die Teilnehmenden entscheiden sich, bei welchem Angebot sie mitarbeiten möchten und sind dann im festen Team mit den angestellten Mitarbeitenden der Begegnungsstätte, die Begegnungen durch Angebote für die Nachbarschaft ermöglicht und fördert. Dabei lernen sie die Nachbarschaft kennen und erleben Teilhabe vor Ort. Sie sind im aktiven Austausch mittels der Aktivitäten mit Kindern und älteren Menschen, im Garten, bei Veranstaltungen und bei den gastronomischen Angeboten.

Der Einsatz sollte mindestens 2 Stunden pro Woche beinhalten, nicht länger als drei Integrationskurs-Module umfassen und kann dann in eine andere ehrenamtliche Tätigkeit münden, zu der wir gern vermitteln, um die Nachhaltigkeit zu gewährleisten.

Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) im Rahmen des Bundesprogramms für Gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Die letzte Version wurde erstellt am Mittwoch, 03. August 2022  |  127 mal gelesen
Teilen