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AMIF-Fortbildungsreihe "Sprachmittler_innen stärken" für Sprachmittler*innen


Für Geflüchtete sind Sprachmittler*innen und andere Fachkräfte bei sozialen Beratungen, im Umgang mit Behörden und in vielfältigen weiteren Situationen von großer Bedeutung.
Sprachmittler*innen übersetzen, vermitteln und tragen zum gegenseitigen Verständnis von Gesprächspartner*innen aus unterschiedlichen Kulturen bei. Dabei werden Dolmetschtechniken und Fachwissen vorausgesetzt, obwohl Sprachmittler*innen nur auf wenige Qualifizierungs- und Fortbildungsmöglichkeiten zurückgreifen können. An sie gestellte erhöhte Arbeitsanforderungen, aber auch generell prekäre Arbeitsbedingungen führen zu Belastungen und Stress, die durch herausfordernde Sprachmittlungssituationen mit beispielsweise traumatisierten, vulnerablen oder von Diskriminierung betroffenen Klient*innen noch verstärkt werden.

Im Vordergrund der Fortbildungsreihe steht daher, Sprachmittler*innen kostenfrei ein attraktives Angebot an Fort- und Weiterbildungen zum Ausbau ihrer Fähigkeiten im Umgang mit diesen Herausforderungen zu unterbreiten. Diese wichtigen Fachkräfte in der Geflüchtetenarbeit werden zusätzlich in Vernetzungs- und Öffentlichkeitsarbeit unterstützt.

Im Rahmen des Projekts können, in Zusammenarbeit mit SuRe (Online), zudem einzelne Fälle mit Kolleg*innen (kollegiale Fallberatung) besprochen und beraten werden. Zusätzlich zu den Workshops schafft so der Austausch zu belastenden und Stress erzeugenden Situationen ein Plus an Psychohygiene. Er wirkt sich positiv auf die persönliche Gesundheit und damit auch auf die Handlungskompetenz und professionelle Resilienz der Sprachmittler*innen aus.

Ansprechperson: Leyla Barghi
Tel.: 030 - 513 0100 73
Kontakt: amif@giz.berlin

Dieses Projekt wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds kofinanziert. Weitere Kofinanzierer sind die Ferry Porsche Stiftung, die Heidehof-Stiftung sowie die Berliner Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales.

Die letzte Version wurde erstellt am Dienstag, 05. März 2024  |  1854 mal gelesen
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