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Ankommen in Spandau



17. Juli 2017

Unser Projekt „Ankommen in Spandau“ richtet sich an Geflüchtete mit Arabisch oder Farsi/Dari als Muttersprache unabhängig von ihrem Status und ihrer Herkunft. Im Rahmen unserer zweimonatigen Kurse absolvieren unsere Kursteilnehmer*innen täglich 4 Stunden einen Sprachkurs und einen inhaltlichen Orientierungskurs auf Farsi/Dari oder Arabisch und ggf. auf Englisch. Unser erklärtes Ziel ist es, einen Wissens- und Erfahrungsaustausch dabei anzuregen und durch ausführliche Informationen (z.B. das Grundgesetz, grundlegende Werte usw.) den Teilnehmenden das Ankommen in Deutschland zu erleichtern, ohne ihnen vorzugeben, wie und was sie zu denken haben.

Dank der engagierten Mitarbeit unserer Dozentin*innen Mervet Ata und Afsane Afraze-Ketabi wurden eigene Unterrichtsmaterialien entwickelt, die ständig aktualisiert werden.

Der Unterricht findet im AWO Refugium an der Havel (Waldschluchtpfad 27) statt. Die Kurse sind für alle offen.

Nach erfolgreichem Start laufen zurzeit zwei Kurse – jeweils auf Farsi und Arabisch. Bei Interesse stehen Ihnen unsere Mitarbeiter*innen jederzeit gerne zur Verfügung. Telefonisch können Sie uns unter 030 – 513 0100 61 erreichen oder uns eine eMail an info@giz.berlin schicken.

Das Projekt läuft bis 31.12.2017.



1. Februar 2017

Die meisten Asylsuchenden stammen aus Syrien, dem Irak, Afghanistan und dem Iran und sind somit arabisch- oder farsi- bzw. darisprachig. Die Kurse „Ankommen in Spandau“ richten sich an Geflüchtete mit Arabisch oder Farsi/Dari als Muttersprache, was ca. 60% der gesamten Geflüchteten entspricht. Die Kurse können sowohl von den jeweiligen Bewohner*innen der Unterkünfte, in denen sie stattfinden, als auch von Bewohner*innen anderer Einrichtungen besucht werden. „Ankommen in Spandau“ ist offen für alle Geflüchtete unabhängig von ihrem Status und ihrer Herkunft.

Die Kurse umfassen täglich vier Unterrichtseinheiten, die sich in einen inhaltlichen und einen sprachlichen Teil untergliedern. Ggf. findet in den ersten zwei Wochen eine lateinische Alphabetisierung der Teilnehmenden statt. Anhand eigener Unterrichtsmaterialien werden grundlegende alltagsrelevante Redemittel gelehrt. Da der Sprachstand in der Regel noch sehr gering ist, findet der inhaltliche Orientierungskurs auf Farsi/Dari oder Arabisch und ggf. auf Englisch statt. Dort geht es darum, durch ausführliche Informationen und Austauschgespräche den Reflexionsprozess der Teilnehmenden anzuregen, ohne ihnen vorzugeben, wie und was sie zu denken haben. Es soll der Dialog gefördert und Gemeinsamkeiten betont werden. Thematisiert werden auch das Grundgesetz und grundlegende Werte.

Die Dozent*innen sind erfahrene Lehrkräfte mit einer pädagogischen bzw. psychologischen Ausbildung und muttersprachlichen Kenntnissen in Arabisch oder Farsi/Dari. Zur Zeit sind Mervet Ata und Afsane Afraze-Ketabi Dozentinnen im Projekt.

Die letzte Version wurde erstellt am Montag, 17. Juli 2017  |  631 mal gelesen
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